Kimi Räikkönen kümmert sich wenig um politische Interessen in der Formel 1

Formel 1 2013

— 23.12.2013

Coulthard: Kimis Gleichgültigkeit wird helfen

Auch wenn die Komfortzone Fernando Alonsos künftig etwas kleiner sein wird, erwartet David Coulthard 2014 keine größeren Probleme bei Ferrari



David Coulthard erwartet ab der kommenden Saison keine größeren Konflikte im Hause Ferrari. Sowohl Fernando Alonso als auch Rückkehrer Kimi Räikkönen sind in seinen Augen zu ausgeglichen, um wirklich etwas anbrennen zu lassen. Insgesamt sieht der Schotte den Spanier im teaminternen Duell vorn, könnte sich aber vorstellen, dass beide zu einer überraschend starken Ferrari-Saison 2014 beitragen.

"Manche Leute rechnen mit zusätzlichem Druck und einer potenziell unberechenbaren Situation, dadurch dass Ferrari Kimi Räikkönen an die Seite von Fernando Alonso stellt - ich sehe das anders", meint Coulthard bei der 'BBC'. "Alonso sollte gut mit seinem neuen Teamkollegen klarkommen, selbst wenn der Finne manchmal schneller sein sollte. Es gab auch Zeiten, in denen Massa Alonso im Qualifying geschlagen hat, damit kam er auch zurecht."

Besonders die gleichgültige Grundhaltung des "Iceman" nimmt für Coulthard die Schärfe aus dem Duell: "Der entscheidende Punkt ist, dass Räikkönen vollkommen unpolitisch ist. Er wäre nicht übermäßig genervt, wenn er langsamer ist, gleichzeitig wird er auch nicht mit den Mechanikern hinten in der Garage einschlagen oder es jemandem unter die Nase reiben, wenn er schneller ist." In Summer sieht er den Spanier aber ohnehin vorn: "Ich glaube, Alonso wird über die ganze Saison gesehen zu stark für Räikkönen sein."

Lediglich die Komfortzone, die der Asturier in den vergangenen Jahren bei der Scuderia genießen durfte, werde ab 2014 wohl nicht mehr dieselbe sein. Zum einen gibt es keinen Teamkollegen wie Felipe Massa mehr, den das Team im Zweifelsfall einfach aus dem Weg zitieren könnte. Zum anderen haben die Wechselgerüchte während der Saison 2013 (etwa bezüglich Red Bull) Risse in der einst so makellosen Beziehung zwischen Ferrari und dem Doppelweltmeister hinterlassen: "Ich weiß nicht, ob das der richtige Weg war oder ob er ernsthafte Wechselgedanken hatte, aber es zeigt auf jeden Fall keine glückliche Ehe", so Coulthard.

Am Ende wird in den Augen des Ex-Formel-1-Piloten aber alles mit der Performance des neuen Autos steigen und fallen: "Vielleicht machen sie genau da weiter, wo sie aufgehört haben. Aber andererseits haben sie endlich die ganzen Probleme mit dem Windtunnel aus der Welt geschafft und einen ordentlichen Job mit dem neuen Antriebsstrang gemacht - Ferrari könnte eine der großen Überraschungen 2014 werden."

Fotoquelle: xpbimages.com

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