Neue Farben: Adrian Sutil greift 2014 erstmals als Sauber-Pilot an

Formel 1 2013

— 24.12.2013

Sutil freut sich auf neue Herausforderung

Sauber-Neuzugang Adrian Sutil blickt seiner ersten Formel-1-Saison in einem nicht britischen Team gespannt entgegen - Hoffnung auf frühen Podestplatz



Nach mehr als 100 Grand-Prix-Starts für ein im britischen Silverstone stationiertes Team (Spyker beziehungsweise Force India) geht Adrian Sutil in der Formel-1-Saison 2014 für das Schweizer Sauber-Team an den Start. Neben der Nähe zu seiner Schweizer Wahlheimat Oensingen (eine gute Autostunde vom Sauber-Standort Hinwil entfernt), schätzt Sutil die Tatsache, beim neuen Arbeitgeber "hin und wieder Deutsch sprechen zu können".

Nach sechs Jahren als Stammfahrer für Spyker (2007) beziehungsweise Force India (2008 bis 2011 und 2013) hatte Sutil eigener Aussage zufolge "einfach das Gefühl, dass die Zeit für eine Veränderung gekommen ist". So freut sich der Deutsche, der am 11. Januar seinen 31. Geburtstag feiert, auf eine "neue Herausforderung in meinem Leben und in der Formel 1".

Doch Sutil ist nicht der einzige Fahrer, dem in der Saison 2014 eine neue Herausforderung bevorsteht. Dank der umfassenden Regeländerungen steht allen Piloten der Königsklasse eine Umgewöhnungsphase ins Haus: V6-Turbo-Motoren statt der jahrelang gewohnten V8-Saugmotoren, Haushalten mit den Spritvorräten, veränderte Aerodynamik sowohl an der Front als auch am Heck der Boliden und nicht zuletzt neue Reifen von Pirelli sorgen vor dem Testauftakt Ende Januar für jede Menge Unbekannte.

"Für uns Fahrer ist es sehr interessant, mit etwas Neuem konfrontiert zu werden", sagt Sutil und fügt an: "Ich freue mich immer auf Veränderungen, nicht nur im Sport, sondern auch im Leben allgemein. So wird es nie langweilig." Bezogen auf den Sport rechnet sich der Sauber-Neuzugang gute Chancen aus, bei den ersten Rennen der neuen Turbo-Ära für Überraschungen sorgen zu können: "Für die kleinen Teams sehe ich bei den ersten Rennen gute Möglichkeiten, außergewöhnliche Ergebnisse einzufahren. Vielleicht ist ja ein Podestplatz möglich. Regeländerungen sind jedenfalls immer gut, um das Feld durcheinander zu wirbeln".

So wird der selbsternannte "Perfektionist" Sutil, der sich selbst als "geduldig, warmherzig, diszipliniert, fokussiert und ordentlich" charakterisiert, die Sauber-Fabrik in den kommenden Tagen noch des öfteren besuchen, um so gut wie möglich vorbereitet in sein neues Abenteuer zu starten. Die ersten Testfahrten mit dem C33 stehen am 28. Januar in Jerez de la Frontera auf dem Programm.

Die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel verbringt Sutil zusammen mit Freundin Jennifer in der Schweizer Wahlheimat Oensingen. "Ich reise übers Jahr gesehen so viel. Jetzt versuche ich einfach, so lange wie möglich am selben Ort zu bleiben und den Rennsport mal für eine oder eineinhalb Wochen zu vergessen", erklärt er. So hält sich der Sauber-Neuzugang auch bezüglich seiner gewählten Startnummer noch bedeckt und verrät nur so viel: "Es ist eine zweistellige Nummer."

Fotoquelle: Sauber

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