Formel 1 2013: Bahrain

Formel 1 2013: Großer Preis von Bahrain

— 22.04.2013

Vettel siegt souverän

Red Bulls Sieg in Bahrain war eine Machtdemonstration. Rivale Alonso spielte ein technischer Defekt übel mit, für Pole-Mann Rosberg wurde es "grausam". Wie 2012 folgten Vettel die Lotus-Piloten auf zwei und drei.

Nach seiner Spazierfahrt zum Sieg in der Wüste von Sakhir stieß Sebastian Vettel standesgemäß mit Rosenwasser an. Der Heppenheimer Red-Bull-Star wiederholte am Sonntag beim Großen Preis von Bahrain seinen Vorjahressieg mit spielerischer Leichtigkeit. "Es lief phänomenal. Es hat alles gepasst, deshalb bin ich natürlich sehr glücklich", sagte der dreimalige Formel-1-Weltmeister. Deprimiert und gedemütigt mussten Top-Favorit Fernando Alonso und Pole-Mann Nico Rosberg mitansehen, wie Vettel aus den Händen von Kronprinz Salman bin Hamad al-Khalifa "eine der schönsten Trophäen, die man gewinnen kann" (Vettel) überreicht bekam. Alonso war von einem technischen Defekt an seinem Ferrari ausgebremst worden und letztlich nicht über Platz acht hinausgekommen.

"Grausames" Rennen für Nico Rosberg

Rosberg wird den 132. Grand Prix seiner Karriere am liebsten ganz streichen wollen. Nach der zweiten Pole seiner Laufbahn musste er sich unzählige Male überholen lassen und wurde am Ende nur Neunter. "Das ist so was von ernüchternd. Grausam", gab Rosberg zu. Unterdessen nutzten der WM-Zweite und Vettel-Kumpel Kimi Räikkönen sowie dessen Lotus-Teampartner Romain Grosjean die Gunst der Stunde und komplettierten das Podium. Nico Hülkenberg im Sauber und Adrian Sutil im Force India verpassten als 12. und 13. die Top-Ten. Vettel war bei seinem zweiten Saisonsieg aber für alle unerreichbar. "Unschlagbar", meinte kurzum Mercedes-Team-Aufsichtsratschef und RTL-Experte Niki Lauda.

Kaputtes DRS bremst Vettel-Rivale Alonso

Zu spüren bekam es als erster sein Fahrer Rosberg. In Runde drei schnappte sich Vettel in seinem Red Bull den Wiesbadener im Silberpfeil. Zuvor hatte sich der Hesse auch schon spektakulär an derselben Stelle auf dem 5,412 Kilometer langen Bahrain International Circuit gegen Alonso durchgesetzt, der ihn am Start passiert hatte. Die schnellste Runde sicherte sich Vettel auch diesmal wieder. "Dieses Jahr haben wir noch einen draufgesetzt", bilanzierte Vettel. Immer wieder mahnten ihn die Teamstrategen per Boxenfunk, es angesichts seines dicken Polsters etwas langsamer angehen zu lassen. Alonso musste gleich nach den packenden Duellen zu Rennbeginn zweimal mit kaputtem DRS an die Box. Der dreimalige Bahrain-Sieger fiel vom zweiten auf den 17. Rang zurück und kämpfte sich zum Schluss auf Rang acht.

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