Formel 1 2013: Großer Preis von China

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Formel 1 2013: Großer Preis von China

— 15.04.2013

Alonso siegt in Shanghai

Kurz nach dem Krach mit dem Stallrivalen muss Sebastian Vettel in China einen Dämpfer im Formel-1-Titelrennen verkraften. Vor allem mit Sieger Fernando Alonso kann der Red-Bull-Pilot in Shanghai nicht mithalten und wird Vierter.

Nach seiner Niederlage im Reifenpoker von China hatte Sebastian Vettel den Schuldigen schnell gefunden. Nicht die beeindruckende Pace des Siegers Fernando Alonso, sondern die sensiblen Gummimischungen nervten den dreifachen Weltmeister nach seinem vierten Platz in Shanghai am Sonntag. "Es hat im Moment nicht viel mit Rennfahren zu tun, wenn man das ganze Rennen nur auf die Reifen auslegt", murrte Vettel. Auch am Zweiten Kimi Räikkönen und dem von Pole Position gestarteten Lewis Hamilton war der Red-Bull-Pilot nicht mehr vorbeigekommen. Trotz des Dämpfers behauptete Vettel aber Platz eins in der Gesamtwertung. Mit 52 Punkten liegt er drei Zähler vor Lotus-Fahrer Räikkönen. Ferrari-Star Alonso ist nach dem ersten Saisonerfolg in seinem 200. Grand Prix nun mit 43 Punkten Dritter. "Complimenti, ein großartiges Wochenende", funkte Scuderia-Teamchef Stefano Domenicali. "Dieser Saisonstart sieht ganz gut aus", frohlockte Alonso.

Vettel: "Im Nahhinein ist man immer schlauer"

Für Vettel war der Asturier diesmal außer Reichweite. Schon in der Qualifikation am Samstag hatte der Titelverteidiger nicht mit Ferrari und Mercedes mithalten können, deswegen im Schlussabschnitt den Kampf um die Pole Position eingestellt und sich mit Startplatz neun begnügt. Im Rennen wählte er dann eine andere Reifenstrategie als die Konkurrenten, doch die Taktik ging nicht ganz auf. "Im Nachhinein ist man immer schlauer", meinte Vettel. Nur wenige Meter hatten ihm auf der Schlussrunde gegen den drittplatzierten Hamilton gefehlt. Ganz bitter verlief das Rennen auch Für Vorjahressieger Nico Rosberg, der seinen Mercedes nach 23 Runden abstellen musste.

Webber verliert ein Rad

Vettel-Teamkollege Mark Webber war nach einem  Benzinproblem in der Qualifikation aus der Boxengasse gestartet. In Runde 15 knallte er in den Toro Rosso von Jean-Eric Vergne. Wenig später musste der Australier endgültig aufgeben, weil er beim Zurückrollen an die Box auf der Strecke ein Rad verlor. Auch Räikkönen kam nicht unbeschadet durch. Der Finne fuhr auf den McLaren von Sergio Perez auf und fluchte: "Was zum Teufel macht der?" Trotz eines Lochs in der Frontpartie seines Lotus konnte der Weltmeister von 2007 aber weiter mit der Spitze mithalten.

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