Formel 1 2013

Formel 1 2013: Reifen von Pirelli

— 14.05.2013

Bernie hat gesprochen

Nach heftigem Streit gibt Reifen-Hersteller Pirelli nach und liefert den Teams von Mercedes und Red Bull neue Reifen.

(dpa) Nach einem Machtwort von Bernie Ecclestone liefert Hersteller Pirelli den Formel-1-Teams neue Reifen. Schon vom bernchsten Grand Prix in Kanada an werde ein neues Modell zum Einsatz kommen, besttigte eine Sprecherin des Unternehmens der Nachrichtenagentur dpa. "Wir werden zum Reifentyp der vergangenen Saison zurckkehren, der uns enge Rennen beschert hat", hatte der "Daily Express" zuvor schon Formel-1-Chefvermarkter Ecclestone zitiert. Damit schlug sich der Brite nach wochenlangen Debatten auf die Seite von Titelverteidiger Sebastian Vettel, der mit seinem Red-Bull-Team und Mercedes nderungen bei den bislang empfindlichen Pneus verlangt hatte.

Pirellis bremsen Red Bull-Piloten aus

Auch aus Sorge um das eigene Image folgte Pirelli Ecclestones Befehl und drfte damit vor allem die Titelanwrter Ferrari und Lotus schwer verrgern. Denn besonders die rgsten Vettel-Rivalen Fernando Alonso und Kimi Rikknen hatten zuletzt davon profitiert, dass sie und ihre Autos deutlich schonender mit den sensiblen Gummimischungen umgehen.

Formel 1 2013: Die Fahrer, ihre Autos und ihre Helme

Tatschlich bewirkten auch die anhaltenden Negativ-Schlagzeilen ein Umdenken bei Pirelli. Verrgert ber die vielen Vorwrfe und besorgt ber die Bilder von fliegenden Gummifetzen auf der Strecke gab das Unternehmen nach. Das neue Modell werde eine Mischung aus den Elementen des Vorjahrestyps sowie des aktuellen Designs sein, hie es. "Wir wollen wieder Rennen mit zwei oder drei Boxenstopps", sagte Hembery. Zuletzt in Barcelona hatten die 22 Fahrer mit ihren Autos insgesamt rund 80 Reifenwechsel absolviert.

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