Lewis Hamilton vertraut darauf, bald den besten Turbo im Heck zu haben

Formel 1 2014

— 03.01.2014

Lauda hält Probleme der Motorenkunden für eine Chance

Mercedes will sich ganz genau ansehen, was McLaren, Force India und Williams schlaflose Nächte bereitet - Simulatoren als Kapital der Werksteams



Es braucht eine gewaltige Aufgabe, um eine Technikabteilung des Kalibers, das die des Mercedes-Formel-1-Teams in Brackley und Brixworth repräsentiert, ins Schwitzen zu bringen. Offenbar gelingt das den V6-Turbomotoren, die ab 2014 in der Königsklasse eingesetzt werden. Niki Lauda jedenfalls berichtet, dass die komplett neuen Aggregate immer wieder Überraschungen für ihre Konstrukteure parat halten: "Wir lernen laufend neue Sachen", so der Aufsichtsrat gegenüber 'auto motor und sport'.

Der Österreicher beschreibt das Einstellen von Parametern wie Wasserdruck oder Ladeluftkühlung als Drahtseilakt. Öl und Wasser zu temperieren sei eine Präzisionsaufgabe. "Wenn es da nur ein paar Grad über eine bestimmte Grenze hinausgeht, zerreißt es alles", meint Lauda. Wie auch sein Ex-Teamchef Ross Brawn und Ferrari-Technikdirektor James Allison wittert der frühere Weltmeister einen Vorteil bei den Werksmannschaften gegenüber Privatiers: "Die haben keinen vergleichbaren Prüfstand", weiß Lauda.

Bei Mercedes wird der Fahrbetrieb des Motors mit großem Aufwand in einem Originalchassis simuliert, während andernorts nur basierend auf Zuliefererinformationen entwickelt wird. Das betrifft auch Red Bull, Lotus und ihren Partner Renault, der außerdem Toro Rosso und Caterham beliefert. Lauda sieht in dieser Konstellation einen Vorteil, den auch die mit Mclaren, Force India und Williams verbundenen Silberpfeile genießen: "Vier Kunden, vier Informationsquellen. Jeder hat seine individuellen Probleme. Ich werde dafür sorgen, dass die bei uns alle an einer Stelle auflaufen", verspricht Lauda. "So können wir schneller lernen und reagieren."

Fotoquelle: xpbimages.com

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