Kevin Magnussen hat beim Young-Driver-Test bereits seine Schnelligkeit bewiesen

Formel 1 2014

— 11.01.2014

Paffett: Magnussen kann Button an seine Grenzen treiben

McLaren-Testfahrer Gary Paffett traut Neuling Kevin Magnussen zu, schneller als sein weltmeisterlicher Teamkollege Jenson Button zu sein, und diesen somit anzuspornen



DTM-Pilot Gary Paffett, der seit 2006 zudem Testfahrer bei McLaren in der Formel 1 ist, glaubt an Neuling Kevin Magnussen, und dass der junge Däne seinen Teamkollegen Jenson Button zu Höchstleistungen anspornen kann. Im vergangenen Jahr seien sich beide Fahrer - Button und Sergio Perez - relativ ähnlich gewesen, ein gegenseitiges Anstacheln sei kaum zustande gekommen. "Ich glaube wirklich, dass Kevin das hinbekommt", so Paffett gegenüber 'Autosport'.

"Was wir bei McLaren sehen wollen ist, dass Jenson in diesem Jahr so richtig hart gefordert wird. Jenson braucht jemanden, der schneller ist als er, damit er richtig angespornt wird", erklärt Paffett. Diesen Job habe in den vergangenen Jahren Lewis Hamilton übernommen. Nach dessen Abgang zu Mercedes nach der Saison 2012 blieb jedoch eine Lücke bei McLaren offen, die Perez offensichtlich nicht füllen konnte.

"Lewis ist im Qualifying einer der Besten überhaupt. Er hat Jenson immer über seine Grenzen hinaus getrieben, also musste sich Jenson richtig ins Zeug legen, um da mithalten zu können", erinnert sich der McLaren-Testpilot. Dem 21-jährigen Magnussen traut er nun ähnliches zu: "Was wir bisher von ihm beim Testen gesehen haben: Er ist extrem schnell." Zwar fehle dem Youngster natürlich noch die Erfahrung in der Formel 1, trotzdem habe McLaren eine beeindruckende Entwicklung in den vergangenen beiden Jahren in der Formel Renault 3.5 bei ihm ausmachen können, die Magnussen 2013 für sich entschied.

"Er war immer schnell aber auch ein bisschen waghalsig unterwegs und hatte 2012 noch einige Zwischenfälle", denkt Paffett zurück. "Aber 2013 war er ein sehr kompletter Fahrer - noch genauso schnell aber viel weiser und technisch versierter als zuvor. Er hat noch eine ganze Menge zu lernen in der Formel 1, aber er ist sehr schnell, lernt schnell dazu und er verändert sich stetig, um sich weiter zu verbessern", so Paffett.

Fotoquelle: xpbimages.com

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