Adrian Sutil konnte in Jerez noch nicht wirklich an seine Grenzen gehen

Formel 1 2014

— 03.02.2014

Sutil: "Bahrain wird ein riesiger Schritt nach vorn"

Adrian Sutil weiß, dass Jerez für seinen Sauber "eher eine Art Rollout" war, anstatt wirklich Gas geben zu können - Beim Bahrain-Test erwartet er sich große Fortschritte



Adrian Sutil und sein Sauber-Team zählten bei den Testfahrten von Jerez eher zu den unauffälligen Teams. So spulte der Gräfelfinger im neuen C33 solide 103 Runden ab, während Teamkollege Esteban Gutierrez auf 60 Umläufe kam. Zumindest im Vergleich zur Renault-befeuerten Konkurrenz ein durchaus ordentlicher Wert. In Sachen Pace lief es nicht ganz so gut: Sutil landete mit fast sieben Sekunden Rückstand auf die Bestzeit auf Gesamtrang 13, Gutierrez musste sich gar dem Marussia von Jules Bianchi geschlagen geben. Allerdings hatte Sutil im Vorhinein auch keine anderen Ergebnisse erwartet.

"Unser Ansatz war wahrscheinlich ein bisschen anders als bei den anderen Teams; es war eher eine Art Rollout", erklärt er gegenüber 'Sky Sports News'. "Ich bin nicht wirklich am Limit gefahren, denn dafür war es noch zu früh. Das Auto war noch nicht beständig genug, um an die Grenzen zu gehen." Gutierrez hatte bereits am zweiten Testtag erklärt, dass die meisten Aerodynamikteile am C33 noch fehlen. Das kann Sutil bestätigen: "Durch den fehlenden Anpressdruck ist das Auto nicht leicht zu fahren gewesen." Zudem seien die äußeren Bedingungen in Jerez nicht optimal gewesen.

"Wir wollten auf keinen Fall ein Risiko eingehen, weil wir auch keine Ersatzteile vor Ort hatten. Deshalb war das Wichtigste, das Auto in einem Stück wieder zurück an die Box zu bringen", verrät der 31-Jährige, "und das hat ganz gut funktioniert." Somit konnte Sauber die vollen vier Testtage ausnutzen und ausreichend Daten sammeln, die nun in Hinwil ausgewertet werden können. Auch mit dem Antriebsstrang von Ferrari ist Sutil zufrieden: "Was den Motor angeht, so sind wir mit Ferrari in einer komfortablen Situation, glaube ich. Die haben einen guten Job gemacht."

Nachdem Sauber in Jerez noch relativ begrenzt in seinen Möglichkeiten war, erwartet sich Sutil noch einige -hoffentlich positive - Veränderungen in den kommenden Wochen. "Wir müssen unser Auto und die Fahrbarkeit verbessern, vor allem die Aerodynamik. Ich denke, wir werden anfangs eine sehr steile Entwicklungskurve sehen, wenn man die ganzen neuen Regeln bedenkt. Das sollte normal sein. Besonders der Schritt von hier nach Bahrain wird ein riesiger nach vorn sein", ist sich der Sauber-Pilot sicher. In den Golfstaat geht es für die Teams am 19. Februar.

Fotoquelle: xpbimages.com

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