Dank Neuverpflichtungen wie Felipe Massa soll es mit Williams wieder aufwärts gehen

Formel 1 2014

— 10.02.2014

Schafft Williams die Wende? Ex-Pilot Pizzonia zuversichtlich

Antonio Pizzonia erwartet, dass sich die Investitionen ins Personal bei Williams auszahlen und das Team so wieder zu Erfolgen in der Formel 1 kommt



Nach mehreren mageren Jahren - sieht man einmal von vereinzelten Höhepunkten wie Pastor Maldonados Sieg beim Grand Prix von Spanien 2012 ab - soll es bei Williams 2014 wieder aufwärts gehen. Einer der Grundsteine dafür ist die Zusammenarbeit mit Mercedes, die zukünftige die Antriebseinheiten für die Williams-Boliden liefern. Und auch personell hat sich das Team aus Grove entscheidend verstärkt. Nachdem in der vergangenen Saison Pat Symonds als Technischer Direktor zum Team stieß, verpflichtete Williams für 2014 mit Felipe Massa auch einen fahrerischen Hochkaräter.

Doch vor allem die Verstärkungen im technischen Bereich nimmt der ehemalige Williams-Pilot Antonio Pizzonia höchst interessiert zur Kenntnis. "Was mich am meisten überrascht hat, nachdem ich Frank Williams kenne, war die Tatsache, dass er eine Menge in die technische Seite des Teams investiert hat", sagt der Brasilianer, der 2004 und 2005 neun Grands Prix für Williams fuhr und dabei acht WM-Punkte gewann, zu 'Brazilian radio Jovem Pan'. .

"Sie stellen wichtige Leute, was nicht gerade günstig ist. Das haben sie in der Vergangenheit nicht gemacht", erkennt der 33-Jährige einen Paradigmenwechsel in Grove. "Sie haben immer versucht, junge Leute aus ihrer eigenen Fabrik zu fördern, aber nun sehen wir eine starke Verbesserung." Dadurch traut Pizzonia seinem Ex-Team zu, die Krise der vergangenen Jahre zu beenden.

Diese hat seiner Einschätzung nach schon unmittelbar nach dem Ende seiner Zeit bei Williams begonnen. Nach der Trennung von Motorenpartner BMW am Ende der Saison 2005 habe der Abstieg begonnen. Ausbleibende sportliche Erfolge hätten zum Absprung wichtiger Sponsoren geführt, wodurch das Team nach anderen Wegen zur Finanzierung suchen musste.

"In den vergangenen Jahren mussten sie völlig neue Wege gehen und Fahrer nehmen, die für ihr Cockpit bezahlen", sagt Pizzonia, der hofft, dass die Zeit der "Paydriver" beim früheren Weltmeisterteam nun vorbei ist und Williams wieder zu alter Stärke aufsteigt. "Ich hoffe, dass sie jetzt die Wende geschafft haben und es mit dem Team wieder aufwärts geht."

Fotoquelle: xpbimages.com

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