Der neue E22 hat am vergangenen Freitag sein Streckendebüt gegeben

Formel 1 2014

— 10.02.2014

Erster Lotus-Test "ohne größere Probleme"

In Jerez absolvierte Lotus am Wochenende die erste Dienstfahrt des neuen E22 und schaffte die 100 maximalen Kilometer - und damit mehr als Red Bull beim Test



Als einziges Team war Lotus beim ersten Wintertest in Jerez Ende Januar nicht dabei, erst in der kommenden Woche in Bahrain soll der E22 erstmals gemeinsam mit den anderen Teams um die Strecke rollen. Um sich auf die zweite von drei Testwochen schon einmal einzustimmen, hat Lotus am Freitag und Samstag den neuen Boliden schon einmal warm gefahren. Das Testverbot außerhalb der offiziellen Termine umging man dabei mit dem Zauberwort "Filmtage", von denen jedem Team zwei pro Jahr zur Verfügung stehen.

Sportlich besitzen diese Tage nur einen geringen Wert, da man maximal 100 Kilometer pro Tagfahren darf und Pirelli spezielle Reifen zur Verfügung stellt. Doch um das Auto zum ersten Mal auf einen Shakedown zu schicken, erfüllen sie ihren Zweck. Mit Pastor Maldonado am Steuer machte sich das Team aus Enstone am vergangenen Freitag auf die Jungfernfahrt. Doch während man am ersten Tag noch keine wirklichen Runden in Jerez drehen konnte, lief der zweite Tag zur Zufriedenheit von Lotusit den 100 Kilometern schaffte man mehr als Red Bull (93 Kilometer) an den vier offiziellen Testtagen.

Die Kilometerbegrenzung erreichte man bereits am Nachmittag und hatte somit das Ziel der Filmtage erreicht: "Wir haben unseren Test vor 16 Uhr am Samstag abgeschlossen. Das Chassis und der neue Renault-Antrieb liefen ohne größere Probleme", bestätigt ein Sprecher des Teams gegenüber 'crash.net'. Das sollten auch gute Nachrichten für Motorenpartner Renault bedeuten, deren Antriebe noch bei den offiziellen Tests für zahlreiche Probleme bei Red Bull, Toro Rosso und Caterham sorgten.

Bei Lotus ist man auf jeden Fall zufrieden mit dem ersten Einsatz des Autos und dem ersten offiziellen Auftritt von Pastor Maldonado, der von Williams nach Enstone gewechselt ist: "Pastor hat sich sehr schnell zurechtgefunden und ist schon gut im Team integriert", so der Sprecher weiter. "Das Auto lief sehr gut und die Qualität von Design und Aufbau ist ein weiterer Schritt im Vergleich zum erfolgreichen E21."

Für die Testfahrten in Bahrain (19. bis 22. Februar) sieht man sich im Lager von Lotus nun gerüstet, um die verlorene Zeit von Jerez wieder herauszuholen: "Wir freuen uns auf ein vollständiges Testprogramm in Bahrain kommende Woche, wo wir anfangen werden, das Potenzial des neuen Paketes sehen zu können." Neben Pastor Maldonado wird dann auch der Einsatz von Romain Grosjean erwartet.

Fotoquelle: Lotus

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