Olivier Quesnel könnte schon bald Formel-1-Pokale in die Luft recken

Formel 1 2014

— 10.02.2014

Auf dem Sprung zu Lotus? Quesnel bleibt zurückhaltend

Der Franzose hätte vor vier Jahren in Enstone andocken können, lehnte aber ab: Auch 2014 scheint er sich Lopez' Jobofferte durch den Kopf gehen zu lassen



Lotus muss bei der Suche nach einem Nachfolger für Eric Boullier als Teamchef respektive als Sportdirektor mit erweiterten Aufgaben entweder erneut die Karteikarten durchstöbern oder sich eine Weile gedulden. Olivier Quesnel, nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' der Wunschkandidat des durch Teilhaber und Gläubiger Andrew Ruhan unter Druck geratenen Gerard Lopez, weicht der Antwort auf die Gretchenfrage bei 'Autosport' aus: "Das ist nicht der tatsächliche Weg", so der Franzose.

Damit meint Quesnel, dass die Situation nicht die sei, dass er nur noch zusagen müsste und ab dem kommenden Tag bei Lotus in Lohn und Brot stünde. "Ich kann behaupten, 64 Jahre alt zu sein. Ich kenne viele Leute und Freunde, die mir sagen: 'Du solltest das machen, mach' das'", schildert der ehemalige Chef des Peugeot-LMP1-Projektes und des Engagements der PSA-Schwestermarke Citroen in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Seine Verbindung zum Mehrheitseigner des Teams leugnet er nicht.

Schließlich gibt es zahlreiche Querverbindungen: "Trotzdem ist es wahr, dass ich Gerard Lopez kenne", so Quesnel, der sich trotz guter Drähte zu FIA-Präsident Jean Todt nicht um jeden Preis einen Anlauf in der Formel 1 wagen will: "Das ist eine gute Frage, ich arbeite bei OAK", sagt er bezüglich eines Wechsels aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in die Königsklasse." Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Lopez an Quesnel herantritt: "Er bot mir den Job schon vor vier Jahren, aber ich bin bei Peugeot-Citroen geblieben", berichtet er.

Fotoquelle: Red Bull/GEPA

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