1997: Jacques Villeneuve und Michael Schumacher kämpfen um den WM-Titel

Formel 1 2014

— 14.02.2014

Villeneuve fühlt mit Schumacher-Familie

Die Nachricht von Michael Schumachers schwerem Ski-Unfall hat auch Jacques Villeneuve schockiert - Der Kanadier weiß: "Es kann jeden von uns treffen"



Knapp sieben Wochen sind seit Michael Schumachers verhängnisvollem Sturz im Skigebiet Meribel vergangen. Aktuell befindet sich der 45-jährige Formel-1-Rekordweltmeister nach wie vor im Universitätsklinikum von Grenoble und, wie Managerin Sabine Kehm bestätigt, in der nach wie vor andauernden Aufwachphase aus einem künstlichen Koma.

Die Nachricht vom Ski-Unfall wurde am 29. Dezember 2013 und in den Tagen danach von Schumachers Fans wie Wegbegleitern gleichermaßen bestürzt zur Kenntnis genommen. Auch Jacques Villeneuve - in der Formel-1-Saison 1997 Schumachers Titelrivale und nach dem Foul des Ferrari-Piloten beim Saisonfinale in Jerez de la Frontera Weltmeister - fühlt mit dem Kerpener und dessen Familie.

"Ich war richtig schockiert", erinnert sich Villeneuve gegenüber 'Sky Sports News' an den Moment, als er vom Ski-Unfall erfuhr. "Die Auswirkungen betreffen vor allem seine Familie. Für sie ist es wirklich schwierig, denn sie können nichts tun außer warten und wissen nicht, was passieren wird. Das ist eine furchtbare Situation", spricht der Kanadier auf die Ungewissheit bezüglich bleibender Komplikationen an.

Villeneuve weiß: "Es kann jeden von uns treffen. Immer und überall." Die Sucht nach dem Nervenkitzel ist im Motorsport eine nicht wegzudenkende Begleiterscheinung, ja fast schon Voraussetzung. "Wir alle leben am Limit und für Michael galt das ganz genauso. Auf diese Art und Weise hat er seine Titel eingefahren", hält Villeneuve fest und erinnert: "Er fuhr Motorradrennen, weil er einfach diesen Adrenalinstoß brauchte und sich in gewisser Weise immer wieder selbst bezwingen wollte."

Schumachers Ski-Unfall in Meribel passierte den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zufolge aber mit niedriger Geschwindigkeit und nicht bei der Suche nach dem absoluten Kick, die ihn während seiner Karriere immer wieder begleitete.

Fotoquelle: Williams

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