Niki Lauda grübelt: Wie schnell wäre Mercedes mit Supersoft?

Formel 1 2014

— 21.02.2014

Lauda will's wissen: Mit Supersoft auf Augenhöhe?

Niki Lauda interessiert, ob Mercedes die Zeit von Kevin Magnussen mit Supersoft hätte fahren können, doch von den Reifen hat Mercedes nicht viel (Artikel-Update)



Die Konkurrenz staunte schon nicht schlecht, als Kevin Magnussen gestern eine Rundenzeit von 1:34.910 Minuten auf den Bahrain International Circuit brannte. Zwar betonen alle, dass die Zeiten aktuell noch nicht so viel Wert besitzen, dennoch sind 1,5 Sekunden Vorsprung vor der Konkurrenz schon einmal eine Ansage von McLaren.

Allerdings muss man bedenken, dass der McLaren-Pilot seine Zeit auf Supersoft-Reifen fuhr - die naturgemäß einen nicht unwesentlichen Performance-Vorteil mit sich bringen. Die Konkurrenz auf härteren Reifen blieb hingegen weiter zurück. Mercedes fehlten am Ende des Tages zwei Sekunden auf Magnussen, allerdings fuhr Nico Rosberg seine Zeit auf der Medium-Mischung.

Wie groß der Performance-Unterschied zwischen den beiden Reifenmischungen ist, ist von Auto zu Auto verschieden, doch Mercedes-Aufsichtsratsvorsitz Niki Lauda würde gerne erfahren, wie er im Vergleich zum McLaren steht. "Ich würde schon gerne wissen, ob wir mit den Supersoft-Reifen die Magnussen-Zeit fahren können", wird er von 'auto motor und sport' zitiert. "Einfach zwei Sekunden zwischen Supersoft und Medium draufrechnen ist mir zu wenig."

Nun sollte man meinen, dass Mercedes ja seinerseits einfach die weichste aller Pirelli-Mischungen ausprobieren kann - doch Pech gehabt! Mercedes hat für Bahrain nur einen Satz Supersoft-Reifen von Pirelli bestellt, weil diese Mischung im Wüstenstaat nie zum Einsatz kommt. Aber jetzt will Lauda es genauer wissen und noch einmal nachbestellen: "Ein Test ist zum Testen da. Um das ganze Bild zu sehen, musst du wissen, was die einzelnen Reifen hergeben", kommentiert er.

Aber warum hat Mercedes nur diesen einen Satz Supersoft? Von den 30 Reifensätzen, die jedem Team in Bahrain zur Verfügung stehen, legte Pirelli in Absprache mit den Teams 22 Sätze der vier Slick-Mischungen (hart, Winter-hart, medium und soft) fest. Die Zusammensetzung der restlichen acht Reifensätze konnten die Teams ihren individuellen Anforderungen entsprechend selbst bestimmen. Doch immerhin gibt es noch eine weitere Testwoche in Bahrain (27.2. - 2.3.). Spätestens dann hat der Einkäufer von Mercedes die Chance, noch mehr rotbemalte Reifen in den Warenkorb zu legen.

Fotoquelle: gettyimages


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