Lewis Hamilton markierte am Freitag die bislang schnellste Rundenzeit des Tests

Formel 1 2014

— 21.02.2014

Mercedes am Freitag: Hamilton lobt den guten W05

Lewis Hamilton fährt am Freitag in Bahrain zur absoluten Bestzeit: Auto passt gut zum Briten, Defekt verhindert Abschluss einer Rennsimulation



Mercedes und seine Partnerteams bestimmen weiterhin das Bild an der Spitze bei den Testfahrten der Formel 1 in Bahrain. Am Donnerstag sicherte sich Werkspilot Lewis Hamilton in 1:34.263 Minuten die Bestzeit des Tages - so schnell war in Bahrain 2014 noch niemand gefahren. Der Brite war rund sieben Zehntelsekunden schneller als McLaren-Mercedes-Pilot Jenson Button, der mit 103 Runden am Freitag die Standfestigkeit des Antriebs noch einmal unterstrich.

Hamilton kam am dritten Testtag in der Wüste auf 67 Umläufe. "Es war gut, dass wir heute viele Runden absolvieren konnten. Generell scheint es weniger Grip zu geben als im Vorjahr. Ich freue mich schon auf die Rennsimulation in der kommenden Woche. Heute haben wir sie nicht ganz zu Ende bekommen", sagt er nach dem Freitag in Bahrain. Am Nachmittag musste eine Rennsimulation wegen eines Hydraulikschadens unterbrochen werden.

"Wir versuchen, alle möglichen Fehlerquellen zu lokalisieren, um sie vor der Rennsimulation abstellen zu können. So gesehen war es gut, dass uns heute wieder etwas aufgefallen ist, das wir sofort beheben konnten", meint Hamilton. Das Team benötigte rund eine Stunde, um den Schaden am neuen W05 zu beheben. Am Ende des Tages ging Hamilton noch einmal auf die Strecke und absolvierte auf den harten Pneus 22 Runden am Stück.

"Das Auto reagiert auf meinen Fahrstil sehr gut und unser Antrieb stimmt mich zuversichtlich. Alle Mercedes-Teams haben ordentlich viele Kilometer abgespult", freut sich der Ex-Weltmeister. "Bevor es in Melbourne ernst wird, wissen wir nicht genau, wo wir wirklich stehen. Wir konzentrieren uns auf das Abarbeiten unseres Programms. Wir sind guter Dinge und freuen uns auf das, was kommt. Unser Team hat bislang gute Arbeit geleistet. So müssen wir weitermachen."

"Es war ein guter Tag", analysiert Paddy Lowe. "Am Morgen haben wir ein paar Fahrten auf den weicheren Reifen unternommen. Das war gut, denn so konnten wir etwas mehr über das Auto lernen und mal genau auf eine gezeitete Runde schauen. Später wollten wir eine Renndistanz abspulten, wurden aber von einem Defekt gestoppt. Wir konnten es reparieren und am Ende noch einmal fahren. Insgesamt haben wir viele Runden absolviert. Es war kein problemfreier Tag, aber wir haben im Hinblick auf Performance und Standfestigkeit viel gelernt. Morgen können wir daher in noch besserer Form auftreten."

Fotoquelle: xpbimages.com

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