Die Williams-Mannschaft am Prüfstand: Boxenstopps standen im Fokus

Formel 1 2014

— 21.02.2014

Williams: Massa und Bottas machen 43 Boxenstopp-Tests

Um beim Auftakt in Melbourne nichts dem Zufall zu überlassen, konzentrierte sich Williams mit beiden Fahrern auf Boxenstopp- und Start-Tests - Massa trotzdem Dritter



Nach Valtteri Bottas' gestrigem Marathon-Tag mit 116 Runden kamen heute gleich beide Williams-Piloten zum Einsatz: Im Fokus standen Boxenstopp- und Start-Tests. Das erklärt auch, dass der Finne überhaupt keine Rundenzeit zu Buche stehen hat, weil er in jeder seiner 55 Umläufe die Box ansteuerte. Felipe Massa kam am Nachmittag in seinen 60 Runden auf eine persönliche Bestzeit von 1:37,066 Minuten, wodurch er im Gesamtklassement mit einem Rückstand von 2,8 Sekunden auf Leader Lewis Hamilton auf den starken dritten Platz kam.

Die Idee, den heutigen Tag dem Boxenstopp-Training unterzuordnen, kam von Technikchef Pat Symonds. "Die Checkliste mit den neuen Motoren ist riesig", erklärt er gegenüber 'auto motor und sport'. "Da vergisst man gerne mal die grundlegenden Dinge wie Boxenstopps oder den Test, wie lange der Motor im Stand aushält ohne zu überhitzen. Ich bin noch von der alte Schule und wollte, dass diese Basisarbeit jetzt erledigt wird. Nächste Woche müssen wir uns auf Setup-Arbeit und neue Aero-Teile konzentrieren."

Massa erkennt deutliche Verbesserung bei Boxenstopps

"Das war ein sehr stressiger Nachmittag", sagt der Brasilianer, der wegen seiner Probleme am Mittwoch vom Team einige Kilometer geschenkt bekam. "Leider konnten wir am ersten Tag nicht fahren, denn dann wären wir heute sogar noch weiter gekommen. Am wichtigsten ist aber, dass wir das Problem gefunden haben. Dann absolvierte das Auto gestern 116 Runden, und gemeinsam kamen wir heute auf 115 Runden - das ist also sehr positiv."

Auch die Boxenstopp-Übungen haben sich seiner Meinung nach ausgezahlt: "Ich habe vom Anfang bis zum Ende des Tages eine große Verbesserung ausgemacht. Das ist für das Team wichtig, damit wir beim ersten Rennen vorbereitet sind. Wir bewegen uns in eine gute Richtung. Das Auto läuft gut, und ich bin glücklich. Wir haben noch viel vor uns und müssen das Auto noch besser verstehen. Außerdem müssen wir noch Verbesserungen beim Setup machen, zu denen wir noch nicht gekommen sind. Aber bislang läuft es sehr gut."

Das Auto befindet sich laut Massa abgesehen von kleinen Änderungen immer noch im Zustand von Jerez, beim dritten Bahrain-Test erwartete man dann neue Teile, die den FW36 bis zum Ende der Testwoche in die Australien-Version verwandeln werden.

Gute Stimmung bei Williams

Teamkollege Bottas spricht von einem "sehr guten Morgen, an dem wir uns auf Boxenstopps und Rennstarts konzentriert haben. Wir haben unser Programm ein weiteres Mal ohne Probleme absolviert und unsere Boxenstopps und Starts ständig verbessert. Es war gut, mehr Kilometer zu sammeln, obwohl ich keine gezeitete Runde fahren konnte. Es handelt sich um sehr wichtige Arbeit für die Rennen - ein Bereich, in dem wir uns verbessern müssen."

Chefingenieur Rod Nelson führt an, dass das Team heute 43 Boxenstopps absolviert hat. Abgesehen von Starttests konzentrierte sich Massa am Abend auf Chassis-Tests, "um die Zeit, die er am ersten Tag verloren hat, etwas wettzumachen. Wir sind zufrieden mit dem, wie es gelaufen ist. Das Auto erweist sich als solide, und wir sind gut in Schuss, wenn es um Dinge wie die Start-Performance und all die Hausaufgaben geht, die vor Melbourne erledigt werden müssen. Insgesamt machen wir gute Fortschritte."

Fotoquelle: xpbimages.com

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