Rosberg und Mercedes beendeten die Woche trotz zweier Probleme eindrucksvoll

Formel 1 2014

— 22.02.2014

Mercedes: Rosberg zum Abschluss zweimal Spitze

Nico Rosberg holt sich zum Schluss des ersten Bahrain-Tests Wochenbestzeit und Platz eins der Distanz-Wertung - Starker Gesamteindruck der Antriebe mit dem Stern



Nach den Bestzeiten von Nico Hülkenberg, Kevin Magnussen und Lewis Hamilton ging auch die vierte und letzte Tagesbestzeit des ersten von zwei Bahrain-Tests an einen Mercedes-Antriebsstrang: Nico Rosberg markierte am Samstag eine Rundenzeit von 1:33.283 Minuten und sicherte sich damit den Bestwert der gesamten Woche. Gleichzeitig war Rosberg mit 89 zurückgelegten Runden der fleißigste Fahrer am Schlusstag.

"Mit dem ersten Bahrain-Test in dieser Woche können wir zufrieden sein", bemerkt Rosberg und hält zufrieden fest: "Wir haben viele Runden zurückgelegt und während jeder einzelnen Runde etwas über das Auto dazugelernt. Heute Morgen unternahmen wir Qualifying-Versuche. Diese liefen gut. Ich konnte attackieren, denn die Balance des Autos war gut."

Ein Abwürgen des Motors in der Boxengasse, mit dem Rosberg die zweite von insgesamt sieben Roten Flaggen des Samstags auslöste, konnte das geplante Mercedes-Programm nur kurz unterbrechen. "Am Nachmittag unternahmen wir eine Rennsimulation. Ich bekam jede Menge Informationen von den Ingenieuren und hatte den Kopf richtig voll", so Rosberg, der die geplante Rennsimulation allerdings nicht ganz zu Ende fahren konnte.

"Am Schluss gab es ein Problem, das dafür sorgte, dass unser Programm etwas früher als geplant beendet war", spricht Rosberg die fünfte Rote Flagge des Tages an. Diese wurde durch einen technischen Defekt an seinem F1 W05 ausgelöst. "Bis Melbourne haben wir hinsichtlich der Zuverlässigkeit also noch ein bisschen was zu tun, aber wir sind zuversichtlich, dass wir diesbezüglich in der kommenden Woche einen weiteren Schritt machen können", sagt Rosberg in Anspielung auf die letzte Testwoche dieses Formel-1-Winters, die ebenfalls in Bahrain stattfindet.

Dennoch: Nach zwei von drei Testwochen stehen die Mercedes-Teams sehr gut da. Schon beim Jerez-Test hatte das Werksteam mit dem Stern die größte Distanz (1.368 Kilometer) abgespult. In der ersten der beiden Bahrain-Testwochen kamen noch einmal 1.598 Kilometer hinzu. In der Distanz-Wertung dieser Woche mussten sich die Silberpfeile um Rosberg und Teamkollege Lewis Hamilton lediglich dem Williams-Team geschlagen geben. Doch auch Williams vertraut bekanntlich auf einen Mercedes-Antriebsstrang.

"Es ist zufriedenstellend, schon eine solche Distanz auf das Auto gebracht zu haben", sagt Paddy Lowe, Geschäftsführer Technik im Mercedes-Team, und lobt: "Sowohl vom Team an der Strecke als auch in Brackley und in Brixworth wurde hervorragende Arbeit geleistet." Allein in dieser Woche legten die Mercedes-Antriebsstränge dank der vier Teams Mercedes, McLaren, Force India und Williams mit 6.197 Kilometern beinahe doppelt so viele zurück wie die von Ferrari (3.006 Kilometer mit drei Teams) und Renault (3.342 Kilometer mit vier Teams) zusammen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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