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Formel 1 2014

— 22.02.2014

Räikkönen hat Gehalt und Hoffnung, nicht Rücken

Der Ferrari-Star scheint seine gesundheitlichen Probleme überwunden zu haben - Die Aussichten für die Saison 2014 sind jedoch typisch "Iceman"



Noch vor ein paar Monaten wirkte der sonst so stoische Geschichtsausdruck des Kimi Räikkönen gequält: Von Lotus wanderte kein Gehalt auf sein Konto, außerdem bestand sein Frühstück meist aus Schmerztabletten, weil ihn das bekannte Rückenleiden quälte. Punkt eins hat der Finne mit seinem Wechsel zu Ferrari beseitigt, den zweiten mit einer Operation aus der Welt geräumt. Deren Erfolg hält an. Daran änderte auch der Testunfall, den Räikkönen am Samstag in Bahrain zu verzeichnen hatte, nichts.

Der 34-Jährige bestätigt, dass die Wirbelsäule Ruhe gegeben hat: "Es ist alles in Ordnung seit der OP und hoffentlich bleibt es auch so." Trotzdem ist Räikkönen klar, dass ein Krankheitsbild wie seines sich oft langwierig gestaltet und immer wieder Beschwerden bereitet, ganz besonders bei Leistungssportlern. "Bei solchen Sachen weiß man nie", zeigt er sich gewarnt und erinnert sich an seine Fast-Absage des Grand Prix in Singapur 2013. "Das zieht sich jetzt schon eine Weile hin. An einem Tag geht es besser, an einem anderen schlechter."

Räikkönen stellt aber fest, dass es zuletzt "deutlich besser" gewesen sei. Zu seinem Wohlbefinden beigetragen haben dürfte die gute Frühform seiner Ferrari-Truppe, die aktuell wie die dritte Formel-1-Kraft hinter Mercedes und McLaren wirkt: "Wir schauen nicht darauf, was die anderen machen und es interessiert uns zum jetzigen Zeitpunkt auch gar nicht", winkt der Scuderia-Rückkehrer ab. "Wir sehen beim ersten Rennen, wo wir stehen. Der Faktor Zuverlässigkeit war bei uns in Ordnung, aber in Sachen Tempo tappen wir im Dunkeln."

Fotoquelle: xpbimages.com

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