Rob Smedley soll die Williams-Struktur weiter verbessern

Formel 1 2014

— 25.02.2014

Williams: Smedley für Fahrzeug-Entwicklung zuständig

Massas langjähriger Renningenieur Rob Smedley wird bei Williams als Chef der Fahrzeug-Performance die Entwicklung an der Strecke und in der Fabrik koordinieren



Williams-Technikchef Pat Symonds, der im Vorjahr zum Team stieß, baut die Truppe aus Grove ordentlich um. Während man mit Chefrenningenieur Xevi Pujolar einen hochkarätigen Abgang zu verzeichnen hat, gibt es zahlreiche starke Neuzugänge. So stößt Felipe Massas langjähriger Ferrari-Renningenieur Rob Smedley ab dem Grand Prix von Bahrain zu Williams und wird dort als Chef der Fahrzeug-Performance dienen - eine neue Position, die das Team nun eingeführt hat.

Damit will man laut eigenen Angaben "das Team an der Strecke stärken, während gleichzeitig die Entwicklungsarbeit in der Fabrik unterstützt wird, um während der Saison die Performance des Autos zu verbessern". Mit dem ehemaligen Marussia-Mann Richard Lockwood wird auch die Strategie-Abteilung aufgewertet, was diese Saison durch das neue Reglement ein entscheidender Faktor werden könnte. Er wird mit Randeep Singh zusammenarbeiten, der beim Team bleibt.

Symonds will Williams wieder siegfähig machen

"Williams befindet sich im Wandel, und diese Neuzugänge zeigen, wie groß unsere Ambitionen sind", sagt Symonds. "Wir stärken unsere Managementebene mit einigen neuen Leuten, die uns dabei helfen sollen, unsere enormen Ambitionen zu verwirklichen, und es freut mich sehr, sie willkommen zu heißen."

"2014 stehen die größten Reglementänderungen bevor, die ich je in meiner Karriere erlebt habe. Daher wird es wichtig sein, das talentierte Personal bei Williams weiter zu verstärken. Williams war schon immer für seine Ingenieurs-Klasse bekannt, und diese Bekanntgaben sind weiter Schritte, dem Team wieder auf die Erfolgsspur zu verhelfen."

Massa schwärmt von Smedley

Fahrer-Neuzugang Massa wird durch die neue Position Smedleys nun erstmals seit 2006 nicht mehr die Stimme des Briten über den Boxenfunk hören. Diese Rolle wird nun dessen Landsmann Andrew Murdoch übernehmen. Dennoch freut sich der Ex-Ferrari-Pilot, dass er Smedley weiter in seinem Umfeld hat.

"Er kennt mich zu 100 Prozent, und hat ein gutes Verständnis vom Auto", sagt der Paulista gegenüber 'Autosport'. "Er ist sehr intelligent und weiß viele Dinge, die man benötigt, um erfolgreich zu sein. Ich hatte immer ein großartiges Verhältnis zu ihm, und er ist mehr als nur ein großartiger Ingenieur." Smedley kenne ihn "vielleicht besser als mir bewusst ist", sagt Massa. "Er kann uns sehr helfen."

Fotoquelle: gettyimages


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