Helmut Marko sieht Renault ganz klar für die Probleme in der Verantwortung

Formel 1 2014

— 25.02.2014

Marko: "Sind ganz klar hinter dem Zeitplan"

Helmut Marko kann nicht dafür garantieren, dass die komplexen Renault-Probleme bis Melbourne gelöst sind und sieht Red Bull nicht in der Verantwortung



Eigentlich hätten die großen Renault-Probleme von Jerez zu Beginn des ersten Bahrain-Tests gelöst sein sollen, doch die Franzosen haben längst zugegeben, sich weiter im Hintertreffen zu befinden. Man sei nun in einer Situation, die man "zur Mitte des Jerez-Tests hätte akzeptieren können", bringt Motorenchef Rob White die enormen Schwierigkeiten auf den Punkt.

Ausgerechnet das Weltmeister-Team Red Bull leidet am meisten darunter - in Jerez kam man kaum zum Fahren, in Bahrain gelang dies nur, indem man weitere Löcher in die Verkleidung schnitt, um die Kühlungsprobleme zu beseitigen.

Auch bei Renault meinte man, dass der Einbau der Antriebseinheit bei Red Bull für zusätzliche Sorgen bereite. Trägt also auch Stardesigner Adrian Newey eine Mitschuld, dass sein Team so gar nicht in die Gänge kommt? Nicht, wenn es nach Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko geht.

Der Österreicher sieht gegenüber 'Speedweek' die Franzosen klar in der Verantwortung: "Letztlich sind die Probleme identisch und treffen alle (Renault-) Teams." Diese könne man nur mit dem Motorenhersteller gemeinsam lösen und betreffen "die gesamte Einheit Antriebsstrang. Wir rutschen leider von Problem zu Problem. Wir sind ganz klar hinter dem Zeitplan."

Marko kann nicht dafür garantieren, dass die Situation bis zum Saisonstart in Melbourne entschärft sein wird, obwohl in Bahrain "entsprechende Entwicklungen" zum Einsatz kommen werden. Für eine positive Prognose seien die Probleme "zu komplex". Dennoch lasse man "die Köpfe nicht hängen"

Fotoquelle: gettyimages


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