Starker Auftakt: Bei Williams läuft derzeit alles am Schnürchen

Formel 1 2014

— 25.02.2014

Symonds ermutigt: Der FW36 läuft "traumhaft"

Auf welche Zuverlässigkeitsrekorde Williams-Technikchef Pat Symonds stolz sein darf, welchen Eindruck er vom FW36 hat und wie er die Siegchancen einschätzt



Die Saison 2013 schien für das Williams-Team wie verhext: Was auch immer man tat, man brachte den FW35 - Nachfolger des Siegerautos von Barcelona 2012 - nicht auf Touren. Erst kurz vor dem Saisonende erkannte die Mannschaft des neuen Technikchefs Pat Symonds, dass der Coanda-Auspuff dem Team die Saison verhagelt hatte.

2014 steht im Vergleich dazu bislang unter einem guten Stern: Dieses Jahr setzt man statt den Renault-Motoren Mercedes-Triebwerke ein, die sich bei den bisherigen Tests ganz klar als bessere Lösung erwiesen haben. Zudem machte der FW36 von Anfang an nicht nur einen gelungenen, sondern auch einen überaus zuverlässigen Eindruck: Kein Team absolvierte in Bahrain mehr Runden als die Truppe aus Grove.

Als einziges Team keine rote Flagge verursacht

"Wir bei Williams sind besonders stolz darauf, dass wir als einziges Team bei den bisherigen Wintertests keine einzige rote Flagge verursacht haben", schwärmt Technikchef Symonds gegenüber 'Sky Sports F1'. "Wir sind kein einziges Mal auf der Strecke stehen geblieben, und das spricht für das Design, die Bauweise und für die Qualität des Autos."

Nur Felipe Massa musste einen Tag in der Box verbringen, weil ein Problem bei einem Kabelbaum das Benzinsystem lahmlegte. Abgesehen davon sei das Auto aber laut Symonds "traumhaft" gelaufen.

Das gilt auch für die neue komplexe Antriebseinheit von Mercedes, die den Williams-Ingenieuren ein Lächeln ins Gesicht zaubert. "Wir sind mit dem, was wir bekommen haben, sehr zufrieden - es handelt sich um eine komplexe Einheit, um wahre Ingenieurskunst", lobt der Technikchef den Antriebsstrang aus Brixworth. "Es hat viel Leistung und ein großartiges Drehmoment."

Sind Siege möglich? Symonds steigt auf die Bremse

Doch wie gut ist Williams wirklich? Blickt man auf die Zeitenliste, dann blieb das Traditionsteam meist unauffällig, obwohl man sich stets in den Top 10 einordnete. Genau dort sieht übrigens auch Massa seine neue Truppe. "Es sieht gut aus, wir befinden uns im Aufwind", stellt Symonds klar. "Aber lasst uns einfach arbeiten, und dann werden die Ergebnisse kommen."

Ob Siege bald wieder möglich sein werden? "Ich hoffe es natürlich", meint der Brite. "Um Siege zu kämpfen, ist eine wirklich schwierige Angelegenheit. Die Konkurrenz ist enorm, die Entwicklung geht pausenlos weiter. Wir pushen so hart wir können, rechnen aber nicht über Nacht mit einem Wunder."

Fotoquelle: gettyimages


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