Bei Adrian Sutil und Sauber läuft es noch nicht nach Wunsch

Formel 1 2014

— 26.02.2014

Sutil: "Vielleicht gar nicht schlecht, wenn der Wurm drin ist"

Adrian Sutil übt sich nach dem mäßigen Testauftakt für Sauber in Zweckoptimismus und rechnet in Melbourne mit einer völlig veränderten Formel 1



Bei den Testfahrten kam Sauber noch nicht wirklich in die Gänge: Die Schweizer wurden immer wieder durch technische Probleme gestört, haben noch keine Rennsimulation absolviert. In Jerez meinte man, der C33 würde sich noch in einer Rumpfversion befinden, die keine Rückschlüsse auf das Potenzial zulässt. In Bahrain wurde dann ein umfangreiches Aerodynamik-Paket ans Auto geschraubt - wirklich flott ist man aber nach wie vor nicht.

Adrian Sutil weiß, dass der Hut brennt. "Es bleiben nur noch vier Testtage bis Melbourne. Wir können nicht mehr lange herummachen", sagt er gegenüber 'auto motor und sport'. Vor allem die neue elektronische Bremse an der Hinterachse verdarb dem Sauber-Team bei den bisherigen Wintertests die Laune. Deswegen wirkt der Bolide in der Bremsphase schlecht ausbalanciert - dazu kommt enormes Untersteuern am Kurvenausgang.

Sutil macht aber gute Miene zum bösen Spiel: "Die Zeiten zählen gar nichts. Auch die Zuverlässigkeit zählt nicht. In Melbourne kommt es drauf an. Da gibt es die Punkte. Wir konzentrieren uns auf unser Ding. Wir packen dann aus, wenn wir es zeigen müssen. Und dann schauen wir mal, wo wir sind."

Auch die Tatsache, dass Sauber noch keine Renndistanz absolviert hat, beunruhigt ihn vorerst nicht: "Wer sagt, dass die beim ersten Rennen durchkommen, die jetzt beim Test Runde um Runde drehen? Es ist vielleicht gar nicht schlecht, wenn man ein bisschen den Wurm drin hat. Dann kann man ihn lösen."

Zumal in Melbourne mit großen Überraschungen zu rechnen sein könnte. Sutil fällt auf, dass sich der Sport durch die Reglementänderungen enorm verändert hat: "Es ist wie eine neue Serie. Es heißt zwar noch Formel 1, fühlt sich aber ganz anders an. Es ist eine große Herausforderung, mit dem Auto klarzukommen und sich ans Limit heranzutasten. Das ist sehr interessant."

Fotoquelle: gettyimages


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