Beim Testfinale in Bahrain werden Reifen und Köpfe rauchen

Formel 1 2014

— 26.02.2014

Reifen rücken bei Testfinale in den Mittelpunkt

Bislang hatten die Teams kaum Gelegenheit, sich mit den neuen Pirelli-Reifen auseinander zu setzen - Beim Testfinale in Bahrain wird sich das nun ändern



Bislang fordern die neuen Antriebseinheiten den Formel-1-Teams alles ab: Williams war bei den bisherigen Tests das einzige Team, das noch keinen Abbruch verursachte - so groß sind die Zuverlässigkeitsprobleme im Feld. Dadurch rückte der Kampf um das Schwarze Gold etwas in den Hintergrund. Die Pirelli-Reifen, die die vergangenen Saisons prägten, waren bislang nicht das große Thema.

Zu Unrecht, wenn man den Aussagen mancher Piloten Glauben schenkt. Denn die neuen Reifen, die an das höhere Drehmoment der Turbo-Motoren angepasst wurden, sollen alles andere als einfach im Umgang sein. Durch den geringeren Abtrieb der neuen Autos ist es schwieriger, die Pneus auf die richtige Betriebstemperatur zu bringen, das höhere Drehmoment beeinflusst währenddessen den Abbau.

Pirelli rechnet mit mehr Reifen-Tests in Bahrain

Einen besseren Eindruck, wie es um die neuen Pirelli-Gummis bestellt ist, wird man beim letzten Wintertest vor dem Saisonauftakt in Melbourne gewinnen, denn je besser die Teams die Zuverlässigkeit im Griff haben, desto mehr rücken das Potenzial der Autos und damit auch die Reifen in den Vordergrund.

"Wir haben beim Test in Bahrain mehr Arbeit mit den Reifen gesehen als beim ersten Test in Jerez", fällt Pirellis Motorsportchef Paul Hembery auf. "Da die Teams wahrscheinlich mehr Qualifying- und Rennsimulationen absolvieren werden, um sich auf den Auftakt-Grand-Prix vorzubereiten, rechnen wir damit, dass dieser Trend auch an den letzten vier Tagen in Bahrain anhalten wird."

Hembery mit Ersteindruck zufrieden

Der Brite ist mit dem Verhalten der neuen Reifen bislang zufrieden: "Es ist noch früh, aber bislang haben die neuesten Reifen, deren Mischungen und Konstruktion die einzigartige Charakteristik der neuen Autos unterstützen sollen, Performance und Haltbarkeit geboten." Wie Pirelli darauf eingegangen ist? "Die Lauffläche ist größer, um dem höheren Drehmoment zu entsprechen, und das Arbeitsfenster ist größer, um den Abbau zu verringern", erklärt Hembery.

Hembery sieht sich von den Rundenzeiten in Bahrain bestärkt: "Das Performance-Niveau ist schon wieder mit 2013 vergleichbar, obwohl die Motoren viel kleiner sind und es ein komplett neues technisches Reglement gibt." Pirelli stellt jedem Team pro Bahrain-Testblock je 30 Reifensätze zur Verfügung - in Jerez waren es 25. Für alle Tests in dieser Saison erhält jeder Rennstall 135 Reifensätze.

Fotoquelle: gettyimages

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