Fleißiger Rosberg, fauler Hamilton? Mit diesem Vorurteil räumt der Brite auf

Formel 1 2014

— 27.02.2014

Rosberg mit Oberwasser? Das glaubt Hamilton weniger...

Für Lewis Hamilton steht nicht fest, wer in der kommenden Saison das Teamduell bei Mercedes gewinnen wird, doch er weiß, warum er in Sachen Fleiß den Kürzeren zieht



Wer hat bei Mercedes in diesem Jahr die Oberhand? Das Teamduell bei den Silberpfeilen wird wohl wieder eines der spannenderen in der kommenden Saison, da einige Experten befürchten, dass Lewis Hamilton die neuen Regeln nicht entgegenkommen werden. Der Brite ist ein Vollgastier und ist kein Freund von schonendem Fahren, was 2014 aber der Schlüssel zum Sieg sein konnte, denn neben den Reifen gilt es in der kommenden Saison auch Sprit zu sparen.

Doch der Ex-Weltmeister will sich auf solche Aussagen überhaupt nicht einlassen. Er sieht nicht, warum Teamkollege Nico Rosberg einen Vorteil gegenüber ihm haben sollte: "Ich bin noch nicht bei diesem Teil angelangt", sagt er bei 'F1 Racing' auf die Frage, ob die neuen Regeln besser zu seinem deutschen Kollegen passen könnten. "Ich denke nur daran, besser zu fahren, als ich jemals gefahren bin."

Doch 2014 kommt es auf mehr an als nur fahren. Wer sich intensiv mit der neuen Technik vertraut macht und sie versteht, der könnte einen Vorteil gegenüber seinen Kollegen bekommen. Und während sein Teamkollege Rosberg als technisch versiert gilt, so hat Hamilton den Ruf weg, sich am liebsten einfach nur ins Auto setzen zu wollen. Doch gegen diese Behauptung möchte sich der Mercedes-Pilot zur Wehr setzen.

"Es ist schon seltsam in diesem Sport. Im vergangenen Jahr hat Nico bei einigen Rennen vielleicht eine halbe oder eine ganze Stunde länger mit den Ingenieuren verbracht, aber ich habe normalerweise das Gleiche erreicht", verteidigt sich der Brite. Rosberg habe einfach nur ein wenig länger gebraucht, um zum gleichen Ergebnis zu kommen. "Und weil er eine Extrastunde geblieben ist, haben die Leute gesagt: 'Oh, er arbeitet härter'", so Hamiltons Schluss.

Doch am Ende behielt der Brite in seinem ersten Jahr für Mercedes die teaminterne Oberhand, wenn man auf die Punktetabelle blickt. Doch dass dies nur eine Momentaufnahme war und sich schnell wieder ändern kann, das ist auch dem ehemaligen GP2-Meister bewusst. "Mit dem Haufen an Daten, den man von beiden Autos bekommt, kann man keinen Vorteil behalten. Man muss immer versuchen, einen Schritt voraus zu bleiben, weil man weiß, dass die Informationen direkt zu deinem Teamkollegen gehen - und umgekehrt."

Fotoquelle: gettyimages


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