Adrian Sutil durfte am letzten Tag des Testwinters noch einmal ran

Formel 1 2014

— 02.03.2014

Sutil: "Die Testtage, die wir hatten, waren niemals genug"

Sauber-Pilot Adrian Sutil notiert einen problemlosen Abschluss seiner Saisonvorbereitung, sieht aber kein Team wirklich ausreichend vorbereitet



Weil er am Samstag bedingt durch ein Problem am Ferrari-Antriebsstrang keine einzige fliegende Runde hinlegen konnte, durfte Sauber-Neuzugang Adrian Sutil entgegen der ursprnglichen Planung des Teams auch am letzten Testtag dieses Formel-1-Winters noch einmal ran.

Sutil sa am Sonntagvormittag auf dem Bahrain International Circuit im Cockpit des C33 und holte das nach, was er am Samstag zurckstellen musste. "Adrian beendet eine Quali-Simulation, Box, Box, Boxenstopp-Training und eine kleine Startbung. 26 Runden bisher in der Tasche", berichtete das Sauber-Team 80 Minuten nach ffnung der Strecke.

Nach zwei Stunden hatte der Sauber-Pilot 36 Runden und damit mehr als jeder andere Fahrer zu diesem Zeitpunkt auf dem Konto. Bis zur Mittagspause brachte es Sutil auf stolze 91 Runden. Bezglich der Rundenzeit wurde der Deutsche zu Mittag mit 1,670 Sekunden Rckstand auf den bis dato Schnellsten - Williams-Pilot Valtteri Bottas - auf Rang fnf gefhrt. Sutil war im Verlauf des Sonntagvormittags auf drei verschiedenen Pirelli-Mischungen unterwegs: Supersoft, Soft und Medium.

Guter Testabschluss, aber noch lange nicht bereit

Inzwischen luft in Bahrain die Nachmittagssession. Sutil hat den Sauber an Teamkollege Esteban Gutierrez bergeben und zieht Bilanz: "Es war wichtig, heute frh das Programm durchzuspielen. Es ist alles gut verlaufen. Wir konnten endlich mal ein bisschen testen, Qualifying-Simulation und Rennsimulation machen. Jetzt haben wir einiges auszuwerten, aber es ist definitiv ein ganz guter Tag gewesen."

"Mit den Fortschritten von gestern auf heute bin ich zufrieden, aber natrlich sind die Tests nicht optimal gelaufen. Wir hatten eine Reihe von Problemen und htten gern noch mehr Testtage zur Verfgung", bekennt Sutil, schrnkt aber ein: "Ich glaube nicht, dass wir uns dieser Hinsicht groartig von anderen Teams unterscheiden." So steht fr den Sauber-Piloten ungeachtet seines positiven Vormittags zum Abschluss fest: "Die paar Testtage, die wir hatten, waren niemals genug - fr niemanden."

Angesprochen auf die grten Schwachstellen, denen sich Sauber vor dem Saisonauftakt in genau zwei Wochen gegenbergestellt sieht, gibt sich der Deutsche aber bedeckt: "Ich kann nichts konkret sagen. Ich kenne mein Auto, aber ich kenne die anderen Autos nicht. Da irgendwelche Spekulationen abzugeben, ist sinnlos. Wir werden in Melbourne sehen, wer die Zielflagge sieht. Es wird meistens sowieso anders kommen als alle glauben. Lassen wir uns berraschen."

In seinem neuen Team hat sich der langjhrige Force-India-Pilot schon gut eingelebt. "Ich fhle mich sehr wohl. Wir verstehen uns gut und arbeiten gut zusammen. Trotzdem bin ich erst zwei Monate hier. Schauen wir mal, was die Zukunft bringt", so Sutil abschlieend.

Fotoquelle: xpbimages.com

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