Kimi Räikkönen freut sich auf den Saisonauftakt in Melbourne

Formel 1 2014

— 05.03.2014

Räikkönen: "In Australien ist alles offen"

Kimi Räikkönen blickt voraus auf den Saisonauftakt in Australien - Mit dem Rennen in Melbourne verbindet der Finne ganz besondere Erinnerungen



Es sind nur noch wenige Tage, bis die Formel-1-Saion 2014 beginnt, und noch selten war die Spannung vor der ersten Ausfahrt der Autos so groß wie in diesem Jahr. Für Kimi Räikkönen gilt dies in besonderem Maße, startet in Melbourne doch seine zweite Karriere bei Ferrari. Darüber hinaus hat der Finne des Rennen im vergangenen Jahr gewonnen - ebenso wie 2007 bei seinem Debüt für Ferrari. Damit stieg Räikkönen in einen erlesenen Kreis von Fahrern auf, die ihr erstes Rennen für die Marke mit dem springenden Pferd gewannen.

Diese umfasst heute neben Räikkönen Juan Manuel Fangio, Mario Andretti, Nigel Mansell, und seit 2010 seinen heutigen Teamkollegen Fernando Alonso. "Ich erinnere mich sehr gut an meinen ersten Sieg mit Ferrari", sagt Räikkönen. "Mein siebtes Jahr in der Formel 1 hätte nicht besser beginnen können, als mit einem dominanten Sieg von der Pole. Gewinnen fühlt sich immer großartig an, es gibt nichts besseres."

"Im vergangenen Jahr gelang uns ebenfalls der Sieg, was sicherlich viele Leute überrascht hat, denn im Gegensatz zu 2007 zählten wir mit Lotus nicht zu den Favoriten. Wenn ich also die beiden Australien-Siege miteinander vergleiche, fühlt sich der zweite im vergangenen Jahr nach der schwierigen Test-Periode sogar noch etwas schöner an", so der 34-Jährige.

"Australien ist ein großartiger Ort, um die Saison zu eröffnen. Melbourne ist eine wundervolle Stadt, und für uns Europäer ist es immer etwas Besonderes, in einem anderen Teil der Welt zu sein. Nur das Wetter ist hier nicht immer schön", bemerkt der Finne. "Ich kann mich nur an einen Grand Prix erinnern, bei dem die ganze Zeit die Sonne schien. Ich würde natürliche trockene und heiße Wochenenden bevorzugen, vor allem in diesem Jahr, da wir ein komplett neues Auto haben und viele technische Aspekte erst noch vollständig verstehen müssen."

Am heutigen Mittwoch fuhr Räikkönen im Ferrari-Simulator auf dem Kurs im Albert Park und versuchte sich dabei auf ungewöhnliche Situationen vorzubereiten, die durch die Charakteristik des 2014er-Autos entstehen können. "Die Rennstrecke an sich ist nicht so schwierig. Es ist eine Mischung aus Stadtkurs und permanenter Rennstrecke. Die Veranstaltung ist sehr gut organisiert. Wenn das Auto allerdings nicht richtig ausbalanciert ist, kannst du eine Menge Zeit verlieren. Bei Regen ist die Strecke sehr, sehr rutschig, dann können die weißen Linien heimtückisch sein."

Über den Ausgang des Rennens möchte der Finne nicht spekulieren. "Vorhersagen zu treffen war nie mein Ding, und in diesem Jahr gibt es noch weniger Anlass dazu. Wir fahren mit brandneuen Autos nach Down Unser, und ich erwarte, dass alles offen ist und alles mögliche passieren kann. Wir haben in Maranello hart gearbeitet, und der F14 T scheint ein gutes Auto zu sein, aber erst auf der Rennstrecke werden wir herausfinden, wer der Schnellste ist. Wenn der Fahrbetrieb beginnt, werden wir sehen, wo wir stehen. Zumindest werden wir einige Daten erhalten, die eine Art Startpunkt für uns sind."

Fotoquelle: xpbimages.com

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