Neuer Motor, neues Design, neue Chancen: Der Williams-Mercedes gilt als stark

Formel 1 2014

— 07.03.2014

Britische Stars sehen Williams und Mercedes vorn

Ex-Formel-1-Weltmeister Damon Hill drückt Williams in der neuen Saison die Daumen - David Coulthard hat Lewis Hamilton als Titelfavoriten ausgemacht



Die Spannung vor dem Auftakt der Formel-1-Saison 2014 ist hoch. In genau einer Woche fährt die Königsklasse in Melbourne ihre ersten offiziellen Sessions des Jahres. Wer sind die Favoriten? In vielen Fällen werden Teams genannt, die auf den neuen Turboantrieb von Mercedes setzen. Ex-Formel-1-Weltmeister Damon Hill sieht vor allem Williams besonders gut aufgestellt. Das Team, das sich am Donnerstag im neuen Martini-Look präsentierte, hatte bei den Tests einen starken Eindruck hinterlassen.

"Die können die Überraschung des Jahres werden. Die haben in den Tests eine gute Zuverlässigkeit und ein tolles Tempo gezeigt. Die sind wirklich gut dabei", urteilt Hill im Gespräch mit 'Sky Sports F1'. Aus Sicht des Champions von 1996 werden zumindest die ersten Saisonsiege unter drei Teams ausgemacht. "Williams hat die starken Mercedes-Antriebe, was ein großer Vorteil ist. Aber diesen Vorteil haben McLaren und das Mercedes-Werksteam allerdings auch."

Sehr konkret wird David Coulthard bei der Nennung eines Favoriten. "Lewis ist unschlagbar, wenn alles passt. Wenn er sich an das Chassis gewöhnt hat, dann wird er den nötigen Speed haben", meint der Schotte in der 'Sportsmail'. Sein Ex-Team Red Bull erwartet er zunächst nicht weit vorn. "Sie sind wegen der Probleme mit dem Antrieb weit zurück - Lotus geht es ebenso. Red Bull ist mit der eigentlich Performance des Autos zufrieden, aber sie müssen aufholen", sagt Coulthard.

"Die liegen derzeit im wahrsten Sinne meilenweit zurück, weil sie bei den Tests einfach nicht genügend Runden fahren konnten. Und Kilometer sind so dermaßen wichtig", stimmt Hill beim Blick auf die enttäuschenden Tests der amtierenden Formel-1-Champions zu. "Die Red-Bull-Fahrer kennen ihr Auto noch gar nicht richtig, die wissen kaum etwas über die anwendbaren Strategien, weil sie nicht die Chance hatten, es auszuprobieren."

"Die Kommunikation zwischen Fahrer und Box wird in diesem Jahr sehr intensiv sein, weil so vieles kontrolliert werden muss", ergänzt Hill eine Woche vor dem Start ins neue Formel-1-Jahr. Der Brite hat noch keine konkrete Vorstellung davon, wie sich die Formel 1 in den Rennen des Jahres 2014 präsentieren wird: "Ich hoffe, dass all dies nicht vom eigentlichen Fahren ablenkt. Ich denke, dass der Rennsport insgesamt etwas anders sein wird."

Fotoquelle: Williams

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