Fernando Alonso rechnet mit einem großen Gefälle zwischen Rennen und Qualifying

Formel 1 2014

— 07.03.2014

Alonso: Rennen werden Qualifying-Niveau nie erreichen

Fernando Alonso glaubt zwar an wilde Qualifyings aber taktisch geprägte Rennen - Jenson Button sieht die Unterschiede zum Vorjahr nicht ganz so krass



Fernando Alonso geht davon aus, dass die "neue" Formel 1 für ein gänzlich anderes Bild an einem Rennwochenende sorgen wird, als es bisher der Fall war. So erwartet der Ferrari-Pilot, dass besonders zwischen dem Qualifying und dem Rennen erhebliche Unterschiede klaffen werden: "Ich denke, das Grundkonzept, welches einen Grand Prix ausmacht, wird sich in diesem Jahr komplett ändern, sodass wir große Unterschiede zwischen dem Samstag und Sonntag sehen werden", meint der 32-Jährige gegenüber 'Marca.com'.

"In der Qualifikation kannst du wohl das Maximum aus deinem Auto herausholen und die neue Antriebseinheit an ihre Grenzen bringen, um die beste Zeit zu schaffen", erklärt Alonso weiter. "Aber kein Rennen wird ansatzweise dieses Niveau erreichen." Im vergangenen Jahr habe man als Fahrer mit frischen Reifen gegen Rennende noch sehr schnelle Runden fahren können, "dieses Jahr werden wir die Spritmenge, den Batteriestatus und die Reifen in Betracht ziehen müssen."

"Du musst als Fahrer sehr gut sein, um diese Parameter zu managen; die Rennstrategie könnte verlangen, dass du nicht bis zum Ende angreifst", glaubt der Spanier. Als Pilot werde man sich wohl relativ schnell daran gewöhnen. Um die Zuschauer jedoch nicht zu verwirren, sollten sich die Regeln zumindest ein paar Jahre lang nicht mehr verändern, findet Alonso.

McLaren-Fahrer Jenson Button sieht die Situation nicht ganz so drastisch und widerspricht seinem Kollegen bei 'Sky Sports F1': "Im Winter hatte ich Angst, dass die Rennen nicht mehr so spannend sein würden. Aber mit Blick auf die Testfahrten denke ich, dass wir die Rennen alle relativ ähnlich wie im Vorjahr gestalten werden, wenn es darum geht, Gas zu geben oder mal weniger zu pushen. Es mag zwar ein bisschen anders sein, aber wir sind dort, um Rennen zu fahren und zu gewinnen."

Zum Teil ist der Brite dann aber doch Alonsos Meinung: "Manchmal wird eine sanfte Fahrweise nicht funktionieren, und manchmal wird dein Fahrstil völlig egal sein. Es wird darum gehen, wie viel Sprit du sparen musst und in welchem Auto du sitzt. Es wird also eine sehr komplizierte Saison, und wir müssen stets einen kühlen Kopf bewahren und uns nicht durch unsere Emotionen zu einem Überholmanöver verleiten lassen", prophezeit Button.

Alonso bedauert in erster Linie, nicht mehr Testzeit gehabt zu haben: "Wir starten mit gerade einmal zwölf Testtagen in diese Meisterschaft. Bei all den Veränderungen wäre ein bisschen mehr Zeit schon hilfreich gewesen. Mit jeder Testrunde haben wir etwas Neues gelernt und uns kontinuierlich verbessert. Ich denke, dieser Prozess wird auch in Melbourne - besonders am ersten Tag - weitergehen. Und auch über die ersten Rennen hinweg", so der zweifache Weltmeister.

Fotoquelle: xpbimages.com

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