Marussia hofft vor allem in den ersten Rennen auf Probleme bei der Konkurrenz

Formel 1 2014

— 07.03.2014

"Vorsichtiger Optimismus" bei Marussia

Nach durchwachsenen Testfahrten setzt Marussia vor allem auf die Zuverlässigkeit und lauert auf seine potenziellen Gelegenheiten zu Saisonbeginn



Nimmt man die Resultate der finalen Testfahrten von Bahrain zum Maßstab, so belegte Marussia - sowohl was die gefahrenen Runden als auch die Zeiten angeht - Rang neun von elf. Leichte Fortschritte beim Zehntplatzierten der Vorsaison lassen sich somit erahnen. Gut eine Woche vor dem Saisonstart in Melbourne sieht Teamchef John Booth das ähnlich: "Obwohl wir unsere angepeilte Rundenzahl nicht erreicht haben, war die positive Arbeit - speziell zuletzt in Bahrain - extrem wichtig für den MR03 und unsere Vorbereitungen auf Melbourne."

"Wir reisen mit vorsichtigem Optimismus nach Australien", meint der Teamchef deshalb. Besonders mit der Zuverlässigkeit habe Marussia positive Erfahrungen gemacht, und die stehe auch beim Saisonauftakt im Fokus. "In den ersten paar Rennen könnten sich gewisse Chancen für uns ergeben, also werden wir versuchen, auf alle Eventualitäten bestmöglich vorbereitet zu sein. Der Australien-Grand-Prix ist ohnehin für spektakulären Rennsport bekannt, das wird dieses Jahr wahrscheinlich sogar noch einmal einen neuen Level erreichen", orakelt Booth.

In der Haltbarkeit sieht auch Rekordmann Max Chilton, der 2013 bei jedem Rennen ins Ziel kam, Vorteile für sein Team: "Natürlich wäre es großartig, wenn wir unseren Rekord aus dem Vorjahr wiederholen könnten, aber das wird in diesem Jahr wahrscheinlich noch viel schwieriger werden." Auch das Potenzial des Autos sei gegeben, "und wir haben noch nicht einmal an der Oberfläche gekratzt", tönt der Brite. "Ich bin bereit, mich in den Rennen durchzubeißen."

Sein Teamkollege Jules Bianchi freut sich ebenfalls, dass es endlich wieder losgeht: "Ich kann es kaum erwarten zu sehen, wie wir im Wettbewerb dastehen werden. Das Auto fühlt sich gut an - vor allem vergangene Woche in Bahrain." Zwar sei noch eine Menge Arbeit zu erledigen, dennoch glaubt Bianchi nach einem anstrengenden Winter an eine Verbesserung in diesem Jahr. "Es war nicht einfach für ein so kleines Team wie unseres, weil wir nicht die Ressourcen haben wie die Großen. Aber ich denke, wir können stolz auf den Job sein, den wir im Vergleich abgeliefert haben", so der Franzose.

Fotoquelle: xpbimages.com

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