Kamui Kobayashi gibt nach einem Jahr Pause sein Comeback in der Formel 1

Formel 1 2014

— 08.03.2014

Caterham: Ein Debüt und ein Comeback

Caterham beruft sich nach durchwachsenen Testfahrten auf die eigene Zuverlässigkeit - Beide Piloten fiebern dem Saisonstart entgegen



Wirklich zufriedenstellend sind die vorsaisonalen Testfahrten für Caterham nicht gelaufen. Vor allem die Pace des grünen CT05 mit der eigenwilligen Nase ließ zu wünschen übrig - nur Lotus war zuletzt in Bahrain langsamer. Nichtsdestotrotz fiebern beide Caterham-Piloten dem Saisonstart in Melbourne entgegen: Kamui Kobayashi gibt nach einem Jahr Pause sein Comeback auf der großen Bühne, während Marcus Ericsson kurz vor seinem ersten Formel-1-Grand-Prix steht.

"Ich kann es ehrlich gesagt nicht mehr abwarten, bis in Australien endlich alles losgeht", gesteht der junge Schwede. "Es wird mein erstes Formel-1-Wochenende als Rennfahrer überhaupt, und ich bin so dermaßen gespannt auf meine Debütsaison. Für diesen Moment habe ich gearbeitet, seitdem ich mit dem Rennsport begonnen habe, und nun wird er endlich zur Wirklichkeit. Danke an all die Leute, die mich unterstützt haben, und an das Team, das mir diese Chance gibt."

Trotz aller Euphorie weiß Ericsson, dass sein Debüt kein Selbstläufer wird: "Wir wissen, dass die Strategie bezüglich Energie und Spritmenge im Rennen kritisch werden könnte, deshalb bin ich froh, dass wir das gemeinsam mit Renault angehen können." Dennoch überwiegt der Optimismus beim 23-Jährigen: "Die Tests waren hart, aber am Ende haben wir doch das meiste geschafft, was wir uns vorgenommen hatten. Es sollte also nicht allzu viele Überraschungen in Melbourne geben."

"Am Ende der Testfahrten hatten wir die beste Zuverlässigkeit aller Renault-Teams", meint Ericsson. So habe Caterham noch eine vollständige Rennsimulation in Bahrain abgeschlossen und fühle sich dank der gesammelten Daten optimal auf den Ernstfall vorbereitet. Obwohl Ericsson zum ersten Mal im Albert Park fährt, kennt er sich bereits aus: "Ich bin die Melbourne-Strecke im Simulator gefahren, also werde ich nur eine oder zwei Runden brauchen, um meine Pace zu haben. Ich bin bereit für das Rennen."

Teamkollege Kobayashi ist ebenfalls heiß auf den Saisonauftakt: "Beim letzten Mal, als ich in Melbourne gefahren bin (2012 für Sauber; Anm. d. Red.), wurde ich Sechster. Auch wenn das wahrscheinlich kein realistisches Ziel für uns ist, wird das Rennen sicher sehr interessant werden." Der Japaner sieht die eigenen Chancen ebenfalls in der eigenen Zuverlässigkeit, die möglicherweise etwas besser als die der Konkurrenz sein könnte.

Trotzdem könne man noch nicht wissen, wo man am Ende stehen wird, "weil wir zum Teil auch nicht wissen, was die anderen bei den Tests gemacht haben. Außerdem hatten wir in Bahrain nicht mehr die Möglichkeit, ein vernünftiges Qualifying zu simulieren", bedauert Kobayashi. "Wir bringen noch ein paar neue Teile mit nach Melbourne, darunter auch ein paar Überarbeitungen des Frontflügels. An denen werden wir Freitag und Samstagmorgen arbeiten und nach dem Qualifying werden wir dann schon eher wissen, wo wir stehen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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