2013 zählten Reifenplatzer fast schon zum Alltag - das sollte sich dieses Jahr ändern

Formel 1 2014

— 08.03.2014

Lauda und Marko befürchten 2014 keine Reifendramen

Nach einer turbulenten Saison 2013 für Pirelli könnte die See in diesem Jahr glatt bleiben - das glauben zumindest Niki Lauda und Helmut Marko



Die Saison 2013 war für Reifenlieferant Pirelli kein einfaches Unterfangen - kein anderes Thema wurde in der ersten Saisonhälfte so heiß und konstant diskutiert wie die Reifen. Dafür sorgten nicht nur die Sorgen und Nöte mancher Teams - etwa Mercedes und Red Bull -, die mit den Gummimischungen nicht zurechtkamen, sondern auch diverse Reifenplatzer. Nach dem Silverstone-Rennen entschied sich Pirelli letztlich aus Sicherheitsgründen für eine andere Konstruktion seiner Pneus, erst dann wurde es allmählich stiller um den italienischen Konzern.

Bei den bisherigen Testfahrten gab es bis dato praktisch auch nichts zu meckern an Pirelli. Für Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda die logische Folge einer Standortentscheidung: "Der Wahnsinn im Vorjahr war, dass die acht Testtage in Jerez und in Barcelona waren, wo es null Grad hatte. Wie will man Reifen testen bei null Grad, wenn man dann nach Melbourne fährt, wo es 25 Grad hat?", gibt der Österreicher bei 'Servus TV' zu bedenken und spricht Pirelli gewissermaßen von aller Schuld frei.

So taten sich die Teams schließlich zusammen und bewirkten eine Änderung für dieses Jahr, erklärt Lauda: "Da haben wir uns alle hingestellt - mit Pirelli - und haben gesagt, dass diese Tests sinnlos sind. Deshalb waren wir jetzt zweimal vier Tage in Bahrain, denn in Bahrain hat es 25 Grad. Da kann Pirelli besser entscheiden, welche Gummimischung kommt. Jetzt haben sie es entschieden, und in Bahrain hat das überall funktioniert. Deswegen kann man jetzt davon ausgehen, dass die Reifenmischungen in Melbourne, Kuala Lumpur und Bahrain nicht falsch sind."

Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko lobt zudem den erhöhten Sicherheitsstandard der Gummis im Vergleich zum Vorjahr: "Die Reifenmischungen sind weniger riskant, das heißt, dass jetzt für Sicherheit gesorgt ist, und Mercedes nicht wieder extra im Mai in Barcelona testen muss." Damit spielt der offenbar immer noch angesäuerte Österreicher auf die illegalen Testfahrten der Silberpfeile vor dem Monaco-Grand-Prix 2013 an, für die Mercedes in der Folge lediglich eine milde Strafe erhalten hatte. Lauda entgegnet mit einem Grinsen: "Genau, das können wir uns sparen. Da hast du recht."

Fotoquelle: xpbimages.com

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