Bild mit Symbolcharakter für 2014? Romain Groean steht neben seinem Fahrzeug

Formel 1 2014

— 09.03.2014

Brundle sieht schwarz für Lotus

Der ehemalige Formel-1-Pilot Martin Brundle vermutet, dass Lotus angesichts der vielen Personal-Abgänge eine sehr schwierige Zeit bevorstehen könnte



Starpilot Kimi Räikkönen ist weg. Auch Teamchef Eric Boullier ist nicht mehr da. Und Motorenpartner Renault scheint noch nicht vollkommen bereit zu sein. All dies veranlasst den früheren Formel-1-Fahrer Martin Brundle zur Annahme, dass dem Lotus-Rennstall in diesem Jahr eine sehr knifflige Saison bevorsteht. "Ich denke, es wird richtig schwierig für sie", sagt Brundle bei 'NBC Sports'.

"Sie haben in letzter Zeit einige Leute verloren. Das kann keine Hilfe sein. Vor allem, wenn auch Renault nicht in Form ist. Die Formel 1 ist nämlich wie ein Schwungrad", meint der Brite und erklärt: "Wenn du mal einen Lauf hast, dann kommt auch das Schwungrad in Bewegung. Und dann bewegt es sich eine ganze Weile." Und das, so Brundle, sei die Begründung für langanhaltenden Erfolg.

Doch jeder Erfolg sei endlich, wie der ehemalige Grand-Prix-Pilot betont. "Wenn dieser Schwung erst einmal weg ist, ist es schwierig, von neuem Schwung zu holen. Das hat zum Beispiel das Williams-Team erfahren müssen", sagt Brundle und verweist auf das Schicksal des dominanten Teams der 1990er-Jahre, das in den vergangenen zehn Jahren gerade einmal zwei Formel-1-Siege verbuchte.

Williams, das einstige Topteam mit Titelabo, schien in ein Leistungsloch gefallen zu sein, so Brundle. Er merkt an: "Und ich befürchte, auch Lotus steht dergleichen bevor." Der Rennstall um Romain Grosjean und Pastor Maldonado geht ohnehin mit großem Rückstand in die Saison 2014: Den ersten Test in Jerez hat das Team verpasst, kommt "nur" auf 1.289 Testkilometer . Und ist damit Distanz-Schlusslicht...

Fotoquelle: xpbimages.com

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