Dietrich Mateschitz hat sich bei den Tests selbst ein Bild von den Problemen gemacht

Formel 1 2014

— 10.03.2014

Mateschitz: "Freue mich, dass die Dominanz vielleicht endet"

Der Red-Bull-Patron ist als Formel-1-Fan über einen Schleuderwaschgang des Grids entzückt, rechnet aber mit Vettel: "Wird Herausforderung annehmen"



Die Formel-1-Welt reibt sich die Augen, weil die 2013 bestimmende Red-Bull-Mannschaft nicht in die Gänge kommt. Während in den Medien ein Melbourne-Debakel prognostiziert wird, bleibt die Konzernspitze des Getränkeriesen entspannt. Dietrich Mateschitz kann der Situation sogar Gutes abgewinnen und spricht im Interview mit der 'dpa' von zwei Herzen in seiner Brust: "Als Formel-1-Fan freue ich mich, dass es offensichtlich wieder spannender wird und unsere Dominanz vielleicht zu Ende ist."

Kein Wunder, schließlich ist die Königsklasse für Red Bull in erster Linie eine Marketingplattform. Langweilt der Sport die Leute, verliert auch das Engagement der Österreicher an Wert. Mateschitz empfindet die Situation als "gar nicht als so schwer" und glaubt weiter daran, dass der von Stardesigner Adrian Newey entworfene RB10 ein Topauto ist. Sein Vertrauen ist ungebrochen, auch wenn der neue Antriebsstrang von Renault den Ingenieuren wegen diverser Kinderkrankheiten Kopfzerbrechen bereitet.

Laut dem 69-Jährigen wird auf dieser Baustelle nach Kräften geschuftet, was der Konzern im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützt: "Wir versuchen dem Team, aber auch unserem Partner Renault, alles zur Verfügung zu stellen, was es in unserem Umfeld an Know-how gibt und von dem wir glauben, dass es hilfreich sein könnte", so Mateschitz, der auch Weltmeister Sebastian Vettel für die anstehende Saison gewappnet sieht.

Seit Mitte der Saison 2009 fährt der Heppenheimer konstant um Grand-Prix-Siege mit und könnte erstmals seit der vorangegangenen Dominanz der Brawn-Mannschaft nicht mit dem Topmaterial der Formel 1 unterwegs sein. "Ich glaube nicht, dass er ein Problem hat, mit der jetzigen Situation klarzukommen", zeigt sich Mateschitz beruhigt und glaubt an die Kämpfernatur, die in Vettel und der Truppe schlummert: "Er wird, so wie das gesamte Team, die Herausforderung annehmen." Für den Australien-Grand-Prix hat Red Bull dem neuen Auto bereits ein großes Update spendiert.

Fotoquelle: xpbimages.com

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