Pat Symonds will den Gasfuß nicht vom Entwicklungspedal nehmen

Formel 1 2014

— 12.03.2014

Symonds verspricht steile Williams-Entwicklung

Williams geht als einer der Geheimfavoriten in die neue Formel-1-Saison, und damit das auch so bleibt, verspricht Pat Symonds, dass dem Team nicht die Luft ausgeht



Die berraschung der Wintertestfahrten heit Williams. Das Traditionsteam aus Grove berzeugte in Jerez und Bahrain neben guter Zuverlssigkeit mit schnellen Rundenzeiten. Besonders in Sachen Longruns war der FW36 beachtenswert, weswegen die Konkurrenten den Boliden mit der neuen Martini-Lackierung schnell auf die Liste der gefhrlichen Konkurrenten setzten. Felipe Massa und Valtteri Bottas gelten sogar als eine Art Geheimfavorit.

Fr das Team von Frank Williams kme dies nach vielen mageren Jahren einer Wiederauferstehung gleich. Nach dem letzten Sieg im Jahr 2004 dauerte es acht Jahre, bis wieder ein blauer Bolide aus dem Hause Williams ganz oben auf dem Siegerpodest stehen konnte. Doch Pastor Maldonados Erfolg 2012 entpuppte sich als Eintagsfliege und der Vorjahresbolide dmpelte hoffnungslos im hinteren Mittelfeld - wenn berhaupt - herum.

Ob Williams das Blatt in dieser Saison wieder herumreien kann, wird sich zeigen. Bislang sind die Zeichen vielversprechend, doch viel wird darauf ankommen, ob das Team die steile Entwicklung in diesem Jahr aufrecht halten kann. Technikchef Pat Symonds ist jedenfalls berzeugt davon, dass Williams in Sachen Entwicklung mithalten kann. Denn schon vor dem normalerweise groen Update beim Europa-Auftakt will die Mannschaft den Boliden stetig aufmotzen.

"Unsere Entwicklungsliste ist lang", besttigt Symonds bei 'formula1.com'. "Ich mchte nicht sagen, wie viele Dinge draufstehen, aber es sind viele. Und einige dieser Dinge wird man mit Sicherheit schon vor der Europa-Rckkehr sehen", verspricht der Brite. Zwar werde es bis dahin nicht so viel sein, wie in der Saisonphase der heimischen Gefilde, doch das bedeute nicht, dass man bei den bersee-Rennen gar nichts in petto habe.

Denn Symonds wei genau, wie wichtig die Testfahrten in Jerez und Bahrain fr die Entwicklung waren. Whrend man in der Saison durch fehlende Streckenzeit und eingeschrnkte Reifenverfgbarkeit stark gehindert ist, kann man bei den Testfahrten so viel testen, wie man will - oder wie viel das Auto zulsst. "Fr vieles, was wir in Bahrain gelernt haben, haben wir Teile designt, die wir nun in den ersten vier Rennen bringen werden", sagt der Williams-Mann. "Jetzt wird die Entwicklungsarbeit hrter - aber das heit nicht, dass wir damit aufhrten werden."

Fotoquelle: xpbimages.com

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