Lewis Hamilton und Nico Rosberg haben immer noch ein professionelles Verhältnis

Formel 1 2014

— 13.03.2014

Rosberg & Hamilton: Hochzeitsglocken bei Mercedes?

Nico heiratet seine Vivian, Lewis auch bald Nicole? Auf der Rennstrecke könnte es zwischen Rosberg und Hamilton aber weniger harmonisch zugehen...



Bei Mercedes könnten dieses Jahr die Hochzeitsglocken läuten: "Wir heiraten im Juli in Monaco", kündigt Nico Rosberg gegenüber der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' seine Eheschließung mit Langzeit-Freundin Vivian Sibold an. Und auch Teamkollege Lewis Hamilton versetzt den Boulevard derzeit in helle Aufregung, denn in seiner On-&-Off-Beziehung mit "Pussycat Doll" Nicole Scherzinger scheint der Schalter momentan wieder auf "On" zu stehen.

Zumindest hat der 29-Jährige gestern auf Instagram ein Foto gepostet, das ihn gemeinsam mit Scherzinger in der Sixtinischen Kapelle in Rom zeigt. Im begleitenden Text bezeichnet er die Popsängerin als seine "Wifey" (das englische Wort "Wife" bedeutet übersetzt "Ehefrau") - was von einigen Boulevardmedien als Hinweis gedeutet wird, dass Hamilton Scherzinger einen Heiratsantrag gemacht haben könnte.

Bei der Rosberg-Hochzeit werden Hamilton und seine möglicherweise zukünftige Braut jedenfalls nicht dabei sein, denn der Deutsche will "niemanden" von seinen Fahrerkollegen aus der Formel 1 einladen. Das Teamkollegen-Verhältnis zu Hamilton beschreibt er unabhängig davon als "neutral, freundschaftlich und gleichzeitig sehr competitive - ein bisschen gemischt. Neutral trifft's glaube ich am besten", so der 28-Jährige.

2008: Gemeinsam auf dem Podium

Das klang schon mal freundlicher, etwa im Jahr 2008, als die beiden in Melbourne gemeinsam auf dem Podium standen und Rosbergs erste Platzierung in den Top 3 mit einem ausgelassenen Tänzchen feierten. Inzwischen treffen sich die beiden zwar immer noch auch abseits der Rennstrecke (schließlich sind sie in Monte Carlo fast Nachbarn), doch die kindliche Unbeschwertheit ihrer Beziehung hat das harte Wettbewerbsumfeld der Formel 1 nicht ganz überlebt.

"Wir lachen auch mal zusammen, sprechen auch mal ein paar ernste Worte zusammen, wenn es auf der Strecke nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle oder wie er es sich vorstellt. Das kommt auch vor, ganz klar, und das wird es auch in Zukunft geben - besonders dann, wenn wir im Starterfeld weiter vorne sind", gibt Rosberg zu, dass Mercedes-intern nicht immer alles eitel Wonne ist.

Aber: "Wir haben es immer geschafft, ein Problem mit Respekt zu lösen, und das ist der wichtige Punkt. Probleme wird es immer geben, aber man muss es schaffen, diese zu lösen und sich zu einigen, damit man wieder nach vorne schauen und zusammen lachen kann. Das ist das Wichtige und das schaffen wir immer. Hoffentlich geht's auch so weiter. Ich bin guter Dinge", geht er ohne Vorbehalte dem Teamkollegen gegenüber in die neue Saison.

Hamilton nickt zustimmend: "Nico und ich fahren gegeneinander Rennen, seit wir 13 Jahre alt waren. Seit unserem ersten gemeinsamen Rennen sind wir immer vorne dabei. Unser erstes Rennen war damals in Italien - und wir waren das ganze Rennen Erster und Zweiter! Danach wurden wir Freunde, und 2000/01 waren wir im Kart Teamkollegen und jeweils Erster und Zweiter in der Meisterschaft. In der Formel 3 sind wir auch gegeneinander gefahren, und jetzt halt in der Formel 1."

Malaysia 2013: "Daran werde ich mich erinnern!"

"Die Formel 1 ist natürlich am intensivsten, die Konkurrenz ist viel härter", räumt er ein. "Aber wir haben uns den gegenseitigen Respekt immer bewahrt." Mit einer Ausnahme: Als Rosberg in Malaysia 2013 zurückgepfiffen wurde, weil Hamilton Benzin sparen musste, war der Deutsche alles andere als happy. "Daran werde ich mich erinnern", schimpfte er am Boxenfunk zum damaligen Teamchef Ross Brawn - aber die Situation eskalierte im weiteren Saisonverlauf nicht noch einmal.

Sollte Mercedes das Rennwochenende in Melbourne dominieren und einem sicheren Doppelsieg entgegenfahren, könnte erneut eine Stallorder ausgegeben werden: "Wir haben uns darüber unterhalten", räumt Sportchef Toto Wolff ein. Da werden Erinnerungen an 1998 wach, als McLaren-Mercedes einen ähnlichen Nichtangriffspakt ausgeheckt hatte. Aber Wolff hat die Idee erstmal wieder verworfen: Freies Racing, "solange gewisse Regeln respektiert werden".

Klar ist in jedem Fall: "Lieber wäre mir natürlich immer, selbst zu gewinnen", sagt Rosberg. Aber wenn nicht er selbst, dann am liebsten Hamilton: "Ich gönne meinem Team den Erfolg. Wenn ich nicht selbst gewinnen kann, dann wäre es am schönsten, wenn Lewis den Sieg bekommt. Ich weiß, wie hart mein ganzes Team dafür gearbeitet hat. Besonders für das Team macht mir das extrem viel Freude, denn die haben es verdient."

Fotoquelle: xpbimages.com

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