David Coulthard freut sich, dass die Formel 1 wieder Technikinnovationen hervorbringt

Formel 1 2014

— 17.03.2014

Coulthard: "Es wird nicht einfach, Mercedes einzuholen"

David Coulthard ist begeistert von den neuen Antriebseinheiten aus dem Hause Mercedes - Die neuen Ingenieurs-Herausforderungen stehen der Formel 1 gut



David Coulthard ist nach dem ersten Rennen der neuen Formel-1-Saison in Australien in höchstem Maße von Mercedes beeindruckt. Vor 16 Jahren war der Schotte Teil des silbernen Doppelsiegs beim legendären Saisonauftakt 1998 in Melbourne - ebenfalls mit Mercedes-Motor. Nach der Triumphfahrt von Nico Rosberg am vergangenen Sonntag deuten sich erste Parallelen zu jenem Jahr an, in dem McLaren-Mercedes beide WM-Titel gewinnen sollte: Die Mercedes-Motoren überstrahlen derzeit alles andere.

"Mercedes hat momentan ganz klar mehr Power und Effizienz als alle anderen Konkurrenten, so konnten sie im Rennen ganz schön davoneilen", erinnert sich Coulthard gegenüber 'BBC'. "Der Mercedes ist natürlich auch ein gutes Chassis, aber ich bin mir sicher, dass die Vorteile in der Performance mit der Antriebseinheit zusammenhängen." Allerdings muss der 42-Jährige auch einräumen, dass Rosberg mit gut 25 Sekunden Vorsprung auf den McLaren von Kevin Magnussen ins Ziel kam, der über das gleiche Aggregat verfügt.

So gesehen hat das Mercedes-Team derzeit tatsächlich einen erheblichen Vorsprung auf den Rest des Feldes: "Mercedes kann natürlich noch eingeholt werden, aber das dürfte nicht einfach werden. Die Geschichte zeigt, dass derjenige, der zu Saisonbeginn die meisten Punkte ansammelt, tendenziell sehr schwer zu schlagen ist, wenn es um die WM geht", gibt Coulthard zu bedenken. Allerdings habe sich Mercedes diesen Vorsprung erarbeitet und verdient. In den vergangenen Jahren waren die Silberpfeile stets in der Position des Jägers, nun hat man die Rollen mit Red Bull getauscht.

Ganz generell sei der Australien-Grand-Prix eine großartige Erinnerung daran gewesen, dass es in der Formel 1 auch darum geht, technische Lösungen für komplexe Herausforderungen zu finden. "Diese neuen Antriebseinheiten sind eine bahnbrechende Technologie", schwärmt Coulthard. Zwar seien Hybrid-Autos der Allgemeinheit bereits geläufig, längst aber nicht in dem Ausmaß der modernen Formel-1-Autos. "Das macht die Formel 1 so einzigartig; diese neuen Motoren werden bei der Entwicklung innovativer Straßenautos helfen."

Fotoquelle: Formula Sochi

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