Mercedes spürt den heißen Atem der "roten Bullen" bereits wieder im Nacken

Formel 1 2014

— 18.03.2014

Wolff ernennt Williams und Red Bull zu den Hauptrivalen

Nach den Eindrücken aus Australien zählt Red Bull prompt wieder zu den größten Konkurrenten von Titelfavorit Mercedes - Auch Williams dürfte gefährlich werden



Nach dem ersten Rennwochenende der Saison führt wie erwartet ein Mercedes-befeuertes Team die Gesamtwertung der Konstrukteure an - überraschenderweise heißt dieses Team aber McLaren. Im Vorfeld hatten vor allem Mercedes und Williams die Favoritenrolle innegehabt, beide Rennställe hatten schließlich jedoch einen Ausfall zu vermelden, während McLaren mit beiden Autos auf das Podium fuhr. Für Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff heißen die Hauptkonkurrenten aber trotzdem Williams und Red Bull.

Nachdem Felipe Massa mit seinem Williams bereits am Start abgeräumt worden war, offenbarte Teamkollege Valtteri Bottas das Potenzial des FW36. Zwar berührte der Finne durch einen Fahrfehler die Streckenbegrenzung und musste einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen, dennoch konnte er mit seiner Pace überzeugen. "Wenn die ein normales Rennen gehabt und sich besser qualifiziert hätten, dann wären sie wahrscheinlich aufs Podium gefahren", so Wolff gegenüber 'Adam Cooper's F1 Blog'. "Ich bin sogar ziemlich sicher, dass sie aufs Podium gekommen wären."

Red Bull hatte bis zum Rennstart noch zu den großen Verlierern der Vorbereitung gezählt, dann war das Weltmeisterteam aber plötzlich da. Zwar lief es bei Sebastian Vettel nicht rund, Teamkollege Daniel Ricciardo sorgte aber sowohl im Qualifying als auch im Rennen (jeweils Platz zwei) für Furore, auch wenn er anschließend disqualifiziert wurde. "Wenn man schaut, wo die vor zwei Wochen noch waren, dann müssen wir wirklich auf der Hut sein", meint Wolff.

"Wir haben Sebastian noch nicht in einem schnellen und zuverlässigen Auto gesehen, und man würde ja erwarten, dass er mit seiner Erfahrung sogar in der Lage ist, noch schneller zu fahren", gibt der Österreicher zu bedenken und sieht ein: "Wir müssen also unbedingt weiter Druck machen." Wie lange Mercedes seinen Vorsprung gegenüber den "Bullen" bewahren kann, wird sich in den nächsten Rennen zeigen. Zumindest Williams dürfte aber bereits in Malaysia eine ernstere Gefahr für die "Silberpfeile" darstellen als noch in Melbourne.

Fotoquelle: xpbimages.com

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