Jenson Button bleibt trotz des talentierten Teamkollegen cool

Formel 1 2014

— 18.03.2014

Button: "Keine Angst" vor Magnussen

McLaren-Star Jenson Button erklärt, warum ihm Kevin Magnussens Sensationsdebüt keine Sorgen macht und hofft, dass sein Team erster Mercedes-Verfolger ist



Nach Sergio Perez im Vorjahr versucht nun mit Kevin Magnussen die nächste heiße Nachwuchsaktie, Jenson Button in die Rente zu schicken. Der Brite konnte sich 2013 nach einigen harten Duellen mit dem Mexikaner doch noch ins Trockene retten, der Saisonauftakt 2014 sollte für ihn allerdings auf jeden Fall eine Warnung sein: Magnussen hatte Button bei seinem ersten Formel-1-Rennen meist im Griff und wurde vor dem Weltmeister 2009 sensationell Zweiter.

Trotzdem gibt sich Button nach der Ohrfeige durch den 21-Jährigen gelassen und meint, dass ihn alles andere als eine starke Leistung des Dänen überrascht hätte: "Das Team hätte nicht jemanden verpflichtet, von dem sie nicht der Ansicht sind, dass er gut ist", sagt er der 'Press Association'. "Es ist normal, dass man einen konkurrenzfähigen Teamkollegen hat, aber ich hatte nie Angst vor einem Teamkollegen. Es ist aufregend, wenn jemand so konkurrenzfähig ist."

Wenn man sich die Vergangenheit Buttons ansieht, dann erscheinen die Aussagen durchaus glaubwürdig: Der Routinier wurde Ende 2009 für seine Entscheidung, sich bei McLaren der Herausforderung Lewis Hamilton zu stellen, scharf kritisiert - viele meinten damals, der Weltmeister würde nach nur einem halben Jahr erledigt sein, doch Button belehrte sie eines besseren und tritt nach wie vor für das Team aus Woking an, während Hamilton über Bord ging.

Nun sieht er das Teams als Profiteur der starken Fahrerpaarung an: "Es ist doch fantastisch für das Team, wenn man beim ersten Rennen des Jahres Zweiter und Dritter wird und zwei Zugpferde hat, die das Beste aus dem Auto herausholen."

Das ist auch der Grund, warum McLaren die Konstrukteurs-WM nach dem Saisonauftakt anführt. "Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ein anderes Team als Red Bull die Konstrukteurs-WM angeführt hat", frohlockt der Mann aus Frome. "Obwohl wir wissen, dass nicht der reine Speed der Grund ist, sondern gutes Teamwork. Es könnte nur ein Rennen lang so bleiben, aber es hat uns allen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert."

Er sieht Mercedes weiterhin klar in der Favoritenrolle: "Wir haben Updates für das nächste Rennen, aber ich denke nicht, dass es reichen wird, um sie bereits herauszufordern. Wenn es gelingt, in die Lücke zwischen ihnen und allen anderen einzudringen, dann wäre das eine guter Schritt nach vorne." Er wisse zwar noch nicht, wann ein Sieg möglich wäre, stellt aber klar, "dass wir darauf hinarbeiten".

Fotoquelle: xpbimages.com

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