Daniel Ricciardo ist laut Remi Taffin bei Red Bull sofort auf Touren gekommen

Formel 1 2014

— 20.03.2014

Renault lobt Ricciardo: Glanzleistung mit schwachem Antrieb

Für Remi Taffin war der junge Australier in Melbourne der Grund, warum es Red Bull auf der Strecke überraschend auf das Podium schaffte



In Jahren der Red-Bull-Dominanz stellte sich der Formel-1-Szene immer wieder die Frage, was die überragenden Leistungen des Teams ausmacht. Die Geniestreiche des Stardesigners Adrian Newey? Renaults raffinierte Motoren-Mappings? Etwa eine Traktionskontrolle, wie sie Ex-Teamboss Giancarlo Minardi witterte? Oder doch das Talent des Sebastian Vettel? Antworten auf diese Fragen könnte es 2014 geben - nämlich ausgerechnet dann, wenn die Österreicher nicht mehr das Tempo diktieren.

Für die nach katastrophalen Testfahrten überraschend gute Leistung beim Saisonauftakt in Melbourne - zumindest bis zur nachträglichen Disqualifikation, gegen die Red Bull am Donnerstag in Berufung gegangen ist - macht Remi Taffin den Piloten verantwortlich. Die Rede ist nicht von Weltmeister Vettel, sondern von seinem jungen Teamkollegen Ricciardo. "Daniel war in Australien außergewöhnlich gut unterwegs, als er sich im Regen auf Platz zwei qualifizierte", lobt der Renault-Motorenchef.

Taffin räumt unumwunden ein, dass sein Arbeitgeber mit dem erst von Hardware- und mittlerweile von Softwareproblemen geplagten Hybrid-Antriebsstrang keine Hilfe war. "Ehrlich gesagt bietet der Motor seines Red Bull keine ausgezeichnete Fahrbarkeit, also hat er einen wirklich guten Job erledigt", so der Franzose. Neben dem Problem, dass der Renault die Kraft nicht von den Rädern auf die Straße überträgt, bereitet auch die Zuverlässigkeit Bauchschmerzen. Erst recht, wenn in Malaysia ein Hitzerennen wartet.

Unlängst hatte Taffin rasche Besserung gelobt, besteht jedoch darauf, dass schon Down Under in der Kürze der Zeit getan wurde, was getan werden konnte: "Wir haben versucht, ihnen zur Verfügung zu stellen, was wir nur konnten, aber wir müssen noch weitere Fortschritte unternehmen", meint der Renault-Verantwortliche und sieht in Rang zwei, ob mit oder ohne Disqualifikation, ein erfreuliches Zeichen: "Das Ergebnis bedeutet gute Neuigkeiten, denn der Red Bull ist definitiv ein gutes Auto."

Fotoquelle: xpbimages.com

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