Marcus Ericssons Debüt in Melbourne dauerte nur 27 Runden lang

Formel 1 2014

— 21.03.2014

Caterham mit Zuversicht zum ersten Heimrennen

Nach einem verkorksten Saisonauftakt peilt Caterham ein besseres Wochenende in Malaysia - Zumindest das Potenzial des Autos macht Hoffnung



Für Caterham kam der Saisonauftakt in Melbourne - zumindest in Anbetracht der nackten Zahlen - einem Desaster gleich. Kamui Kobayashi krachte gleich in der ersten Kurve - offenbar aufgrund eines Bremsdefekts - in den Williams von Felipe Massa und musste sein ramponiertes Auto anschließend aus dem Kiesbett bergen lassen. Und auch Teamkollege Marcus Ericsson musste sein Formel-1-Debüt nach einem Problem mit dem Öldruck in Runde 27 beenden. Trotzdem überwiegt beim Vorjahresschlusslicht die Zuversicht.

Dafür sorgt nicht nur der 14. Startplatz von Kobayashi im Albert Park, sondern auch die Performance des CT05 - und das, obwohl das Team im Freien Training kaum vorankam. Somit fliegt das Team mit malaysischer Lizenz zuversichtlich zum ersten Heimspiel der Saison (neben Silverstone, weil der Rennstall in England stationiert ist). "Ich bin dort bereits ein paar Male gefahren und kam 2011 in die Punkte", erinnert sich Kobayashi, "und es wäre großartig, wenn wir erneut um Punkte kämpfen könnten. Aber dazu müssen wir erst malsicherstellen, dass wir einen stärkeren Freitag als in Australien haben."

Ohne technische Probleme könnte es für Caterham durchaus nach vorn gehen, schließlich wurde Marussia-Rivale Max Chilton, den Kobayashi im Qualifying bereits hatte schlagen können, in Melbourne am Ende 13. "Natürlich will ich vermeiden, dass ich die gleichen Bremsprobleme, die den Unfall in Kurve 1 verursachten, noch einmal bekomme." Zuvor warten auf den Japaner am Dienstag und Mittwoch jedoch noch einige Termine mit Motorenhersteller Renault und Sponsoren.

Teamkollege Ericsson kann es kaum erwarten, wieder in sein Auto zu steigen - "besonders nachdem ich ein wirklich gutes Rennen hatte, bis uns das Problem mit dem Öldruck zur Aufgabe gezwungen hat. Sepang ist eine Strecke, auf der ich bereits gefahren bin, das sollte ein Vorteil gegenüber Australien sein. Ich liebe die Hitze dort und habe den ganzen Winter für Rennen wie Malaysia trainiert. Ich werde also physisch zu 100 Prozent fit sein." Trotz alledem weiß Ericsson, dass Caterham in Summe ein stärkeres Wochenende als noch in Down Under braucht.

Fotoquelle: xpbimages.com

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