Trugbild: Adrian Sutil war in Australien seinem alten Dienstwagen nicht voraus

Formel 1 2014

— 21.03.2014

Sauber in Malaysia: Nichts Neues, manches besser, alles gut?

Sutil und Co. kassierten zum Auftakt eine Klatsche und müssen befürchten, bei einer Wiederholung in Sepang auf längere Zeit abgehängt zu sein - Problemkind Bremse



Für Sauber war der Formel-1-Saisonauftakt in Australien eine gewaltige Pleite. Statt mit den angekündigten Punkten aus jedem Grand Prix gurkten Adrian Sutil und Esteban Gutierrez als Elfter respektive Zwölfter mit Rundenrückstand ins Ziel. Bei Saisonlauf Nummer zwei in Malaysia soll es besser laufen und endlich Zählbares in den Koffern der Schweizer landen: "Unser Ziel ist es, unsere Konkurrenzfähigkeit zu steigern und in die Punkte zu fahren", erklärt Chefingenieur Giampaolo Dall'Ara.

Sutil erhöht den Druck, schließlich sieht er in den zahlreichen schnellen Kurven Sepangs einen wichtigen Anhaltspunkt dafür, wie sich der C33 im weiteren Saisonverlauf schlägt. "Für uns wird es spannend, mit dem neuen Auto auf einer Strecke zu fahren, auf der es sehr auf die Aerodynamik ankommt", so der Gräfelfinger. In der Tat könnte in Südostasien die Bedeutung des Antriebsstrangs etwas abnehmen und der Ferrari-Kunde Sauber damit näher an den diesbezüglichen Primus Mercedes heranrücken.

Der Neuzugang dürfte sich dennoch mächtig darüber geärgert haben dürfte, dass Force India mit Power aus Brixworth in der Hackordnung deutlich vor Sauber rangiert - schließlich war Sutil noch im Herbst davon ausgegangen, 2014 für die Vijay-Mallya-Truppe zu fahren. Ein Wechsel mit bitteren Folgen? Der Deutsche erhofft sich Antworten in Malaysia: "Das ist sehr wichtig, um festzustellen, wo wir stehen. Wenn ein Auto in Sepang gut ist, kann man davon ausgehen, dass es auf anderen Strecken auch recht schnell ist."

Keine sichtbaren Updates

Im Gegensatz zu Dall'Ara bleibt Sutil lieber unverbindlich, wenn es um Ziele geht: "Generell ist mein Anspruch, dass wir uns jedes Rennen steigern. In Malaysia ist es ein klares Ziel, dass wir uns verbessern und einen Schritt nach vorne machen." Teamkollege Esteban Gutierrez erhofft sich mehr Gefühl beim Bremsen und nennt das Verzögern das, "womit wir das gesamte Wochenende in Melbourne zu kämpfen hatten". Der Mexikaner fällt ein eindeutiges Urteil, wenn es um Down Under geht: "Fakt ist, dass wir mit unserer Performance zurzeit nicht zufrieden sind."

Gutierrez appelliert an die Mitarbeiter an der Strecke und in Hinwil: "Wir müssen nun als Team zusammenhalten und versuchen, in allen Bereichen Fortschritte zu erzielen", so der Jungspund weiter. Sauber verspricht zur Verbesserung des Brems- und Fahrverhaltens insbesondere in der Kurvenmitte an Abstimmung, Kontrollsystemen und der Software gearbeitet zu haben.

Sichtbare Updates wird es für den C33 aber noch nicht geben. "Für andere Themen werden wir mehr Zeit und Geduld brauchen", vertröstet Chefingenieur Dall'Ara. Als wichtig im Kampf um WM-Punkte betrachtet Sutil seine körperliche Fitness. sieht darin aber keinen Vorteil: "Den Unterschied spürt man besonders gegen Ende des Rennens", blickt er auf eine Hitzeschlacht voraus. "Trotzdem sollte jeder gut über die Runden kommen, wobei jeder mehr oder weniger an seine Grenzen gerät."

Fotoquelle: xpbimages.com

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