McLaren-Boss Ron Dennis hat an Kevin Magnussen viel Freude

Formel 1 2014

— 25.03.2014

Dennis glaubt an Weltmeister Magnussen: "Hat alle Zutaten"

Ron Dennis überschüttet seinen neuen Schützling Kevin Magnussen nach dessen Debüt mit Lob und hält den Dänen für einen kommenden Weltmeister



Bei McLaren blieben für 2014 nur wenige Steine auf den anderen. Martin Whitmarsh wurde als Teamchef abgelöst, Ron Dennis kehrte an die Spitze zurück, und vor allem wurde der glücklose Sergio Perez durch Rookie Kevin Magnussen abgelöst - übrigens eine Entscheidung von Ron Dennis über den Kopf von Ex-Teamchef Whitmarsh hinweg. Doch das Risiko, den Youngster bei den Chrompfeilen einzusetzen, hat sich bislang ausbezahlt.

Magnussen eroberte einen sensationellen dritten Platz bei seinem Grand-Prix-Debüt in Melbourne (ohne die Ricciardo-Disqualifikation) und sorgte nach Rang vier in der Qualifikation für strahlende Gesichter in der McLaren-Box - natürlich auch bei Dennis. "Ich denke nicht, dass er einen besseren Job hätte machen können", sieht sich der kauzige Brite bei 'Autosport' in seiner Entscheidung bestätigt. "Er hat am gesamten Wochenende keine Fehler gemacht, hat nie die Strecke verlassen, hat alle Instruktionen befolgt und zu den richtigen Zeiten hart gepusht."

Oder um es kurz auszudrücken: "Ich habe nicht als Lob für ihn", so Dennis, der ansonsten nicht gerade für nette Worte bekannt ist. Doch der Sieger der Formel Renault 3.5 hat ihn mit seinen Taten ausnahmslos überzeugt. "Wer hätte mehr verlangen können?", sagt er. Doch es weiß niemand besser als Ron Dennis selbst, dass gerade einmal ein Rennen absolviert ist, und sich der Däne auch an den kommenden Wochenenden beweisen muss: "Ein Rennen ist ein Rennen. Wir werden sehen, wie es nach vier Rennen ist", betont er.

"Aber ich habe überhaupt keine Bedenken über sein Temperament, seinen Fokus oder seinen Einsatz. Und er ist bereit, jegliche Opfer, die nötig sein werden, zu bringen." Für Dennis ist klar, dass Magnussen, der das sensationelle Debüt von Lewis Hamilton 2007 sogar noch verbessert hat, alle nötigen Zutaten in sich trage, um die Weltmeisterschaft zu gewinnen, wenn er im richtigen Auto sitzt.

Er ist froh, dass er dem Dänen die Chance eingeräumt hat, für sein Team zu fahren. "Es ist immer schwierig, solche Entscheidungen zu treffen, da man falsch liegen kann. Ich bin glücklich, dass diese allerdings richtig war." Schon 2007 setzte Dennis auf das Risiko Rookie und ließ Lewis Hamilton an der Seite von Weltmeister Fernando Alonso fahren. Auch der Brite überzeugte bei seinem Debüt und - vielleicht als gutes Omen für Magnussen - wurde ein Jahr später Weltmeister.

Fotoquelle: xpb.cc

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