Typisch: Ron Dennis behält seine Mitarbeiter in Australien genau im Blick

Formel 1 2014

— 26.03.2014

Mit Dennis auf Trab: McLaren-Jungs beschäftigt, aber glücklich

Ron Dennis hat die Zügel bei McLaren wieder etwas straffer eingestellt, doch laut Jenson Button kommt das Team damit zurecht - und ist glücklich über den Erfolg



Der Wind hat sich bei McLaren wieder gedreht: Statt dem meist gutmütigen Martin Whitmarsh hat der oftmals kühle Ron Dennis wieder die Zügel des Traditionsteams aus Woking in der Hand. Der Brite ist dafür bekannt, dass er nichts dem Zufall überlässt, was dem Betriebsklima innerhalb des Rennstalls nicht gerade zuträglich sein soll. Die Mechaniker bestätigen, dass Dennis sie in diesem Jahr wieder mehr auf Trab hält.

"Ich habe während der Tests mit den Mechanikern gesprochen und sie gefragt, wie sie es finden, dass Ron wieder öfter dabei ist", erzählt Jenson Button bei 'Autosport'. Die Antwort: "Sie sagten, dass sie ein bisschen mehr auf Trab gehalten werden, aber ich denke, sie sind glücklich darüber." Also doch keine schlechte Stimmung bei den Chrompfeilen? "Es herrscht eine sehr gute Atmosphäre im Team", versichert Button.

Denn seit der Rückkehr des ehemaligen Teamchefs an die Spitze ist das Team wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nachdem es unter Martin Whitmarsh in der Saison 2013 nicht einen einzigen Podestplatz zu feiern gab, konnten Kevin Magnussen und Jenson Button mit den Rängen zwei und drei in Melbourne gleich für doppelten Jubel sorgen - und das sorge auch für gute Laune.

"Die Jungs sind nicht hier, um einfach Geld für ihre Arbeit zu kassieren. Sie lieben diesen Job, und sie lieben es, Erfolg zu haben. Sie möchten gewinnen, und sie denken, dass Ron an der Spitze am besten dafür ist", meint Button. Doch eigentlich ist Dennis gar nicht dafür da, um sich ständig bei den Rennen blicken zu lassen. Für das operative Geschäft hat er eigentlich Rennleiter Eric Boullier installiert, der die Aufgaben an der Strecke erledigen soll.

Trotzdem will Dennis natürlich so viel wie möglich mitbekommen, wie der Franzose verrät: "Es ist in jedem Detail sehr mit dem Team verbunden. Er ist leidenschaftlich und liebt es, zu gewinnen. Also ja, er möchte alles checken." In Australien war Dennis vor Ort, um sich einen Überblick über die Arbeit zu verschaffen. "Er sagte allen, er würde als Beobachter hier sein, und er möchte alles beobachten", so Boullier. Zumindest konnte er den ersten Erfolg seiner Schützlinge so hautnah miterleben. Auf Trab halten scheint zu helfen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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