Schumacher-Managerin Sabine Kehm wendet sich erneut an die Öffentlichkeit

Formel 1 2014

— 26.03.2014

"Schumi"-Genesung: Kehm zuversichtlich, Hartstein skeptisch

Mehr als zwölf Wochen nach dem Unglück in Meribel glaubt Schumacher-Managerin Sabine Kehm weiter fest an die Genesung, Ex-Formel-1-Arzt Gary Hartstein weniger



Inzwischen sind seit Michael Schumachers schwerem Sturz im Skigebiet Meribel in den französischen Alpen mehr als zwölf Wochen vergangen. Während Familie, Angehörige, Freunde und Fans um ihn bangen, liegt der Ende 2012 vom aktiven Rennsport zurückgetretene Formel-1-Rekordweltmeister nach wie vor im Universitätsklinkikum von Grenoble.

Managerin Sabine Kehm glaubt weiter fest an Schumachers Genesung. "Es gilt immer noch, was ich in meinem letzten Statement gesagt habe: Wir sind und bleiben zuversichtlich, dass Michael da durchgehen und aufwachen wird. Wir kämpfen um ihn gemeinsam mit dem Ärzteteam, dem wir vertrauen", so Kehm gegenüber 'Bild'. Die bereits vor Wochen eingeleitete Aufwachphase dauert beim 45-jährigen Kerpener nach wie vor an.

Unterdessen ist der ehemalige Formel-1-Arzt Gary Hartstein weniger optimistisch was Schumachers Genesung betrifft. In seinem persönlichen Webblog verwies Hartstein am Montag dieser Woche darauf, dass "die Wahrscheinlichkeit von schwerwiegenden Konsequenzen umso höher ist, je länger sich jemand im Wachkoma befindet". Gleichzeitig werde "die Wahrscheinlichkeit, durchzukommen geringer".

Der US-Amerikaner hat die Schumacher-Erfolge hautnah miterlebt. "Ich habe viele Jahre an Rennstrecken verbracht, die im Zeichen von Ferrari-Flaggen, Kappen und Shirts standen. All diese Dinge waren für Michael", so Hartstein. Vor diesem Hintergrund machte sich der ehemalige Formel-1-Arzt während der zurückliegenden Wochen und Monate "mehrfach Gedanken darüber, was passieren würde, wenn es richtig schlechte Nachrichten gibt".

Die in unregelmäßigen Abständen kommenden offiziellen Statements von Schumachers Management hätten laut Hartstein "uns allen die Chance gegeben, nach vorn zu blicken und sich ein wenig zu lösen". Umso überraschter zeigt er sich von der ausdauernden Hoffnung der Schumacher-Fans: "Ich bin nach wie vor erstaunt, wie tief und ausdauernd die Liebe seiner Fans ist", so Hartstein.

Fotoquelle: xpb.cc

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