Kimi Räikkönen sieht die Probleme hauptsächlich in der Feinabstimmung

Formel 1 2014

— 27.03.2014

Simulatorarbeit? Räikkönen verspürt keinen Drang

Kimi Räikkönen räumt mit dem Gerücht auf, Ferraris Probleme rühren vom Break-by-Wire-System her - Vielmehr gehe es um das richtige Setup des Autos



Durch seinen Wechsel von Lotus zu Ferrari hat sich Kimi Räikkönen sicher nicht nur pünktliche Gehaltszahlungen erhofft, sondern auch ein siegfähiges Auto. Dem war jedoch zumindest beim Saisonauftakt in Australien noch nicht so. Der Finne hatte immer wieder Schwierigkeiten mit dem Handling seines F14 T, wurde am Ende nur Siebter. Handlungsbedarf sieht der 34-Jährige aber offenbar nur bedingt: Gefragt, ob er den Drang habe, im Simulator zu fahren, um an einem besseren Setup für sich zu arbeiten, antwortet er lediglich kurz und knapp mit "nein".

Gelächter unter den Journalisten bei der Pressekonferenz in Malaysia, denn es ist kein Geheimnis, dass Räikkönen kein Freund von Simulatoren ist. Doch auch wenn er sein Zutun bei der Setupfindung nicht für allzu wichtig hält, glaubt er daran, dass es schon bald vorangehen wird: "Ich bin sicher, dass wir da in meine Richtung entwickeln. Sobald wir das hinbekommen haben, sollte es einfacher werden, und ich sollte ein bisschen mehr Gefühl über die Vorderachse bekommen. Das dauert natürlich ein bisschen."

Unterdessen stellt der "Iceman" klar, dass die Probleme am Ferrari nicht am Break-by-Wire-System gelegen haben, obwohl das Team diese Vermutung via Pressemitteilung zunächst nahegelegt hatte. "Keine Ahnung, wo das herkam, aber da gibt es kein Problem. Jemand hatte das nach dem Rennen gefragt, aber da gab es nichts. Das System läuft einwandfrei. Es geht hauptsächlich um das Setup - wir müssen das Auto so hinbekommen, wie ich es brauche."

"Das ist für das ganze Team natürlich kein idealer Start in das Jahr und nicht das, was wir erreichen wollten", meint Räikkönen. "Wir wollten viel mehr, was die Resultate angeht." Trotzdem könne Ferrari auf den bisherigen Fortschritten aufbauen, schließlich habe man viele gute Leute dafür. "Wir werden das als Team hinbekommen. Es gibt zwar noch viele Dinge zu tun, aber ich bin sicher, dass wir weiter Fortschritte machen können", prophezeit er.

Fotoquelle: xpbimages.com

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