Großer Preis von Malaysia: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 27.03.2014

Massa: "Uns fehlt Abtrieb an der Hinterachse"

Williams-Neuling Felipe Massa gibt zu, dass das Melbourne-Qualifying ein Problem seines Boliden offenbart hat und rechnet in Malaysia nicht mit einer Lösung



Williams reiste als Geheimfavorit nach Australien und musste mit einem fünften Platz Vorlieb nehmen - nach den starken Wintertests eine kleine Enttäuschung. Das Ergebnis trägt aber nicht dem Potenzial des FW36 Rechnung: Felipe Massa wurde in der ersten Kurve von Kamui Kobayashi abgeschossen, Valtteri Bottas hätte vermutlich einen Podestplatz eingefahren, hätte er bei einem "Mauerkuss" nicht seinen Hinterreifen zerstört.

Daher muss man Williams auch in Malaysia unbedingt auf der Rechnung haben. "Ohne das Pech in der ersten Kurve hätten wir mit beiden Autos Podestplätze einfahren können", ist Massa überzeugt. Der Beweis war für ihn das starke Renntempo seines Teamkollegen: "Er hat das Potenzial gezeigt und eine großartige Leistung gebracht. Das ist gut für uns, gut für die nächsten Rennen - und auch für dieses Rennen. Ich hoffe, dass unser Auto nicht nur auf dieser Strecke gut war, denn jetzt haben wir eine komplette andere Art von Strecke vor uns."

Keine neuen Teile

Während in Australien die Traktion im Vordergrund steht, geht es in Malaysia um Abtrieb - die Aerodynamik spielt eine große Rolle. Das könnte für Williams zum Problem werden, denn das schwache Regen-Qualifying in Melbourne, wo sich Massa und Bottas mit den Plätzen neun und zehn abfinden mussten, deckte auf, dass es dem FW36 an Abtrieb fehlt. "Uns fehlt es etwas an Abtrieb an der Hinterachse, und wir arbeiten daran, dass sich das verbessert", gibt der Brasilianer zu.

Dass das Problem schon in Sepang behoben sein wird, gilt als unwahrscheinlich, denn die Piloten kommen erst in China in den Genuss eines großen Updates. "Wir haben hier das gleiche Auto wie in Australien", bestätigt Massa. Er hofft aber, dass die Charakteristik des Kurses trotz aller Bedenken die Williams-Probleme etwas relativiert: "Die Strecke hier ist anders. Wir sind daher gespannt, wie es hier läuft."

Der Routinier schließt nicht aus, dass man im Kräfteverhältnis etwas zurückfällt: "Man macht sich immer Gedanken, dass die anderen vielleicht neue Teile haben und ihre Autos verbessert haben. Sie sehen dann besser aus, aber wir haben das gleiche Auto. Von jetzt bis Barcelona werden die Ergebnisse stark schwanken, viele andere Teams werden sich verbessern."

Lösung in Aussicht

Das China-Paket soll aber bald für Abhilfe sorgen: "Wir arbeiten mit Volldampf in der Fabrik, um ein paar Bereiche zu verbessern, wo dies nötig ist. Wir sind davon überzeugt, dass das Auto in der Folge deutlich besser ausbalanciert sein wird." Zumal die Basis des FW36 ohnehin gut ist und man im Vergleich zu einigen Konkurrenzteams bei den Tests meist von Problemen verschont blieb.

"Wir haben beim Auto auf jeden Fall gute Arbeit geleistet", lobt er seine neue Mannschaft. Während andere Teams noch in Melbourne mit der Einstellung des neuen elektronischen Bremssystems Brake-by-Wire kämpften, kam Williams auf Anhieb zurecht: "Wir hatten am ersten Tag in Jerez ein paar Probleme, aber die haben wir gelöst. Seitdem haben wir keine Probleme. Ich hoffe, dass das kein Thema sein wird. Hoffentlich geht es für uns einfach darum, das Auto zu verbessern..."

Fotoquelle: xpbimages.com

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