Fernando Alonso will nicht sagen, ob er Freund oder Feind der neuen Regeln ist

Formel 1 2014

— 27.03.2014

Alonso: Neue Formel 1 ist ein unangenehmes Thema

Fernando Alonso will sich bezüglich der "neuen" Formel 1 nicht positionieren, weil er in jedem Fall nur verlieren könne - Stattdessen appelliert er an die Geduld der Fans



Vor der Saison hatte Ferrari einmal mehr als WM-Kandidat gegolten, nach dem Auftakt-Grand-Prix in Melbourne machte sich jedoch zunächst einmal Ernüchterung in Maranello breit. Die Scuderia scheint mit den neuen Gegebenheiten noch nicht so gut zurechtzukommen, wie etwa Topfavorit Mercedes. Im Vorfeld des Malaysia-Rennens wird Fernando Alonso auf die "neue" Formel 1 angesprochen, zu der er jedoch keine klare Stellung beziehen will.

"Das ist ein sehr unangenehmes Thema, um darüber zu sprechen", gibt der 32-Jährige zu bedenken und erklärt: "Wenn ich sage, ich mag diese neue Formel 1, dann wird das kritisiert, weil es für die meisten Fans nicht mehr die wahre Formel 1 ist. Wenn ich sage, dass ich sie nicht mag, dann kritisieren die Leute, dass ich das nur behaupte, weil ich unter den alten Regeln gewonnen habe." Genauso zurückhaltend gibt sich Alonso bei seiner Einschätzung des Melbourne-Rennens.

"Wenn du sagst, dass du mehr oder weniger zufrieden mit Platz vier in Australien bist, weil du das Rennen beenden konntest, dann heißt es sofort, du hättest keine Motivation oder keinen Erfolgshunger mehr", meint der Ferrari-Pilot. "Wenn du hingegen sagst, dass du gewinnen willst, ohne aber die Performance zu haben, dann kritisierst du dein Team. Es ist also ziemlich schwierig, wenn man hier am Mikrofon sitzt, irgendwas in diesem Zusammenhang zu sagen."

Somit bleibt ihm nur der Appell an die Fans, die Geduld zu bewahren: "Wir brauchen noch ein bisschen mehr Zeit. Ich verstehe die Enttäuschung mancher Fans nach dem Australien-Rennen, weil es wahrscheinlich anders lief als erwartet. Vor dem Rennen hatte es viele Gespräche darüber gegeben, wie spannend diese neue Formel 1 werden wird, oder wie viele Autos ins Ziel kommen werden. Nun sind aber 15 Autos angekommen, und es gab weder viele Probleme noch Überholmanöver." Mehr Action erwartet sich Alonso aber am kommenden Sonntag in Malaysia.

Fotoquelle: xpbimages.com

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