Max Chilton muss sich nach seiner England-Zeit erneut an die Zeitumstellung gewöhnen

Formel 1 2014

— 27.03.2014

Chilton: Vorbereitung in der Hitzekammer

Marussia-Pilot Max Chilton hat sich auf ganz besondere Weise auf die tropischen Bedingungen in Malaysia vorbereitet - und das im kalten England



In Malaysia wartet am kommenden Wochenende der heißeste Grand Prix des Jahres auf die Formel 1. Marussia-Fahrer Max Chilton fühlt sich dennoch bestens vorbereitet. Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen, die nach dem Rennen in Australien in einer ähnlichen Zeitzone geblieben sind, war Chilton in seine britische Heimat zurückgekehrt. Dort hat sich der 22-Jährige auf eine ganz besondere Art und Weise auf Sepang vorbereitet.

"Ich mag es nicht, länger als ein paar Wochen fern meiner Heimat zu sein, wenn ich nicht muss", gibt Chilton gegenüber 'Press Association' zu. "So konnte ich volle sieben Tage zuhause verbringen, das war es wert. In der Zwischenzeit habe ich zudem einiges getan: Ich hatte ein Fotoshooting und war in der Hitzekammer, um mich auf die Bedingungen (im tropischen Malaysia; Anm. d. Red.) vorzubereiten."

Dazu besuchte der Engländer - nicht zum ersten Mal - eine spezialisierte Einrichtung der St. Mary's University in Twickenham, die auch von vielen anderen Athleten genutzt wird. "Du trainierst da anderthalb Stunden lang: 40 Minuten Fahrrad fahren, 30 bis 40 Minuten laufen - je nachdem, wie du dich fühlst. So eine Session habe ich im Winter jede Woche gemacht, aber diesmal haben wir die Temperatur etwas höher gestellt als sonst, weil diese Woche ein echt hartes Rennen ansteht."

Am Sonntag werden Temperaturen von über 30 Grad in Sepang erwartet, hinzu kommt die extrem hohe Luftfeuchtigkeit, die nicht selten bis zu 90 Prozent beträgt. "Man kann die Kammer so warm machen, wie man will, aber ich habe sie jetzt mal auf 33 Grad gestellt, weil dieser Wert etwa für das Wochenende erwartet wird. Bei der Luftfeuchtigkeit ist es schwierig, über 60 Prozent zu kommen, also hatten wir 55." 90 Minuten lang habe Chilton trainiert - "zwar etwas weniger als eine Renndistanz, aber hier arbeitest du härter als im Auto."

Ein praktischer Nebeneffekt: In der Hitzekammer verliert der Trainierende ordentlich Gewicht, wenngleich es sich dabei auch zum Großteil um Wasser handelt. "Cool ist, dass du viel Gewicht verlierst, etwa anderthalb Kilo pro Session. Dann trinkst du aber nach zehn Minuten einen Liter und hast das Gewicht fast wieder drauf." Sein letztlich 13. Platz in Melbourne stimmt Chilton zudem zuversichtlich, schließlich hat Marussia damit bereits die eigene Bestmarke des Vorjahres egalisiert - die gleichbedeutend mit Gesamtplatz zehn in der Konstrukteursmeisterschaft war.

Fotoquelle: xpbimages.com

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