Groer Preis von Malaysia: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 29.03.2014

Kollision Alonso/Kwjat ein normaler Rennunfall

Fernando Alonso und Daniil Kwjat verzichten nach ihre Kollision im Qualifying auf gegenseitige Schuldzuweisungen - Der Spanier dankt seinen fixen Mechanikern



Im verregneten Qualifying der Formel 1 zum Groen Preis von Malaysia in Sepang kam es in Q2 zu einer spanische-russischen Begegnung der ungemtlichen Art. In Kurve neun gerieten Fernando Alonso (Ferrari) und Daniil Kwjat (Toro Rosso) aneinander. Der Youngster stie bei der Anfahrt der Linkskurve nach Innen, wohin allerdings auch der Ferrari-Pilot steuerte. Eine Kollision der beiden Fahrzeuge war die Folge.

Fr die unmittelbar Beteiligten, die bei der Rennleitung wegen dieses Zwischenfalls noch Rede und Antwort stehen mssen, fllt die Kollision allerdings in die Kategorie Rennunfall. "Ich habe ihn nicht kommen sehen", sagt Alonso bei 'Sky Sports F1'. "Er ist seine Aufwrmende bei diesen Sicht-Bedingungen etwas aggressiv gefahren", meint der Spanier. Und auch Kwjat meint angesprochen auf den Unfall, es sei "nicht viel" passiert.

"Wir haben uns lediglich berhrt. Es gab viel Gischt. Ich fuhr auf der Innenseite, er hat mich nicht gesehen und ist in mich hineingefahren", schildert der 19-Jhrige bei 'Sky Sports F1' den Zwischenfall aus seiner Sicht. Mit einer Strafe durch die Rennkommissare rechnet der junge Russe nicht. "Warum sollte ich bestraft werden?", fragt sich Kwjat.

Whrend Kwjats Toro Rosso den Rammsto unbeschadet berstand, brach bei Alonsos Ferrari ein Teil der linken Vorderradaufhngung. Der Spanier brachte sein Auto jedoch in die Box zurck. Dort gelang es den Ferrari-Mechanikern, das defekte Teil in Rekordzeit zu wechseln, sodass Alonso doch noch einmal auf die Strecke gehen konnte und sich fr Q3 qualifizierte.

"Glcklicherweise konnte wir das Auto wieder herrichten, die Mechaniker haben fantastische Arbeit geleistet, allerdings konnten sie das Auto nicht vollstndig reparieren", berichtet Alonso. "Die Lenkung ging nach rechts sehr leicht und nach links sehr schwer. Es war sehr seltsam, so zu fahren, aber es reichte, um das Qualifying zu bestreiten."

In Q3 fuhr der Spanier dann sogar die viertschnellste Zeit und wird damit das Rennen aus der zweiten Startreihe in Angriff nehmen. "Ich bin extrem glcklich ber dieses Qualifying. Ich habe wahrscheinlich noch nie in meiner Karriere nach einem vierten Platz so gelchelt", sagt der 32-Jhrige, der sich allerdings dennoch ber die Kollision rgert. "Es reicht aber nicht, beim nchsten Mal mssen wir es besser machen und solche Zwischenflle vermeiden, die uns Startpltze kosten knnen."

Kwjat gelang der Einzug in den letzten Abschnitt der Qualifikation hingegen nicht, als Elftschnellster verpasste der Toro-Rosso-Pilot knapp den Einzug in die Top 10. "Es war ein ziemlich chaotisches Qualifying, in dem viel passiert ist. Position elf ist fr morgen ein guter Startplatz, von dort aus knnten Punkte mglich sein", zeigt sich Kwjat dennoch zufrieden.

Fotoquelle: xpbimages.com

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