Großer Preis von Malaysia: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 29.03.2014

Zweifelhafter Ruhm: Bottas erster Punktesünder der Formel 1

Valtteri Bottas hat sich einen wenig schmeichelhaften Platz in der Geschichte der Formel 1 gesichert: Als erster Fahrer erhielt er zwei Strafpunkte



Valtteri Bottas (Williams) wurde heute zum ersten Punktesünder der Formel 1. Nachdem der Finne während des Qualifyings zum Großen Preis von Malaysia in Sepang nach Ansicht der Rennkommissare Daniel Ricciardo (Red Bull) während einer schnellen Runde behindert hatte, wurde er nicht nur um drei Plätze in der Startaufstellung zurückversetzt. Zusätzlich erhielt der 24-Jährige auch noch zwei Strafpunkte.

Damit ist Bottas der erste Fahrer, bei dem das in dieser Saison in der Formel 1 eingeführte Strafpunkte-System zur Anwendung kommt. Damit möchte der Automobil-Weltverband FIA wiederholte Verstöße gegen die sportlichen Regeln ahnden. Das funktioniert ähnlich wie bei der Verkehrssünderkartei in Flensburg.

Für Verstöße erhält ein Fahrer abhängig von ihrer Schwere unterschiedlich viele Strafpunkte. Überschreitet die Punktzahl einen bestimmten Wert, treten automatisch Strafmaßnahmen in Kraft. Sammelt ein Pilot beispielsweise innerhalb von zwölf Monaten (danach werden die Punkte gelöscht) insgesamt zwölf Punkte an, wird er für ein Rennen gesperrt.

Davon ist Bottas noch weit entfernt, aber dennoch kann er die heutige Entscheidung der Rennleitung nicht nachvollziehen. "Ich dachte, dass es okay sein würde, und dass es keine Strafe geben würde. Aber ich muss drei Plätze zurück. Aus unserer Sicht war es ziemlich schwierig. Wir hatten ein Problem mit dem Radio, und in Kurve neun hat mir das Team gesagt, dass ich eine Lücke vor oder hinter Ricciardo halten müsse. Ich habe versucht, vor ihm zu bleiben, aber er kam immer näher", schildert der Finne die Situation.

"In den letzten drei Kurven war eh näher, als er vielleicht sein sollte. Darum gab es vielleicht die Strafe", mutmaßt Bottas. "Ich selbst habe darauf geschaut, meine Reifen auf Temperatur zu halten und eine freie Runde zu bekommen - denn das wäre meine entscheidende Runde auf Regenreifen gewesen. Ich habe das Beste für mich versucht. Ich denke nicht, dass ich ihm am Ende irgendetwas gekostet habe. Ich war nicht hundertprozentig sicher, ob er auf einer gezeiteten Runde gewesen ist. Es hat ihm am Ende nicht viele Positionen gekostet."

Fotoquelle: xpbimages.com

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