Podium noch nicht in Reichweite: Ferrari fährt noch hinterher

Formel 1 2014

— 01.04.2014

Ferrari schraubt an allen Ecken

Wenn es um den Fortschritt bei Ferrari geht, überlässt der Technische Direktor James Allison nichts dem Zufall



Mercedes dominiert die neue Formel 1, Red Bull kommt mit großen Schritten näher an die Silberpfeile heran - Ferrari scheint aber noch nicht konkurrenzfähig im Kampf um die Podiumsplätze. Wer das leidenschaftliche Traditionsteam kennt, weiß jedoch auch, dass das aus italienischer Sicht kein Zustand bleiben darf. Die Ansprüche von Verantwortlichen und Tifosi liegen höher.

Platz vier für Fernando Alonso in Malaysia und Australien waren eine solide Leistung, aber nicht gut genug. Kimi Räikkönen steht, mit etwas Pech, nach seiner Rückkehr zur Scuderia noch schlechter da. Um die Lücke zu den Führenden zu schließen, wird in Maranello deswegen rund um die Uhr gearbeitet. "Wir arbeiten konstant mit voller Hingabe in allen Bereichen, wo Entwicklung möglich ist", erzählt Technikdirektor James Allison.

"Wir hatten schon gute Upgrades nach Malaysia gebracht und wurden dafür mit einer konkurrenzfähigeren Leistung als noch beim ersten Rennen belohnt. Das gesamte Team ist sich jedoch auch darüber bewusst, dass da noch eine Menge Herausforderungen vor uns liegen." In Sachen Zuverlässigkeit ist man bei Ferrari zwar schon vorne mit dabei, Allison betont jedoch, dass man sich auch in diesem Jahr, nicht nur auf die neuen Technologien konzentrieren darf.

Es wird nicht nur an der Antriebseinheit gearbeitet

"Wir lassen nichts unberührt. Es wurde so viel über die Antriebseinheiten der 2014er-Autos gesprochen; Was aber meist übersehen wird ist, dass ein Prozent weniger Motorenkraft zeitlich nicht so einen großen Unterschied macht wie ein Prozent aerodynamischer Effizienz."

Ferrari plant daher umfassender im Ausbau der eigenen Leistungsfähigkeit. "Unser Entwicklungsprogramm wird den F14 T Schritt für Schritt effizienter machen. Die Aerodynamik, die Antriebseinheit, der mechanische Grip - Rennen für Rennen werden diese Schritte uns weiterhelfen, die Spitze anzugreifen."

Allison ist sich daher sicher, dass sein Team schon bald besser abschneiden wird: "Wenn wir die Fortschritte, die wir zwischen Melbourne und Malaysia gemacht haben, so weiterführen können, wird sich das auch positiv sowohl in den Positionen auf der Strecke als auch in der Gesamtwertung auswirken."

Räikkönen hofft auf schnelle Besserung

Das würde auch Räikkönen gefallen, der sich von einer Verbesserung seines Boliden auch mehr Punkte verspricht: "Wir hatten natürlich nicht den besten Start, aber wir konnten uns in Malaysia verbessern. Das Wochenende hat gut begonnen, auch wenn es für mich nicht so gut endete. Ohne den Unfall sehe ich keinen Grund, warum ich nicht genauso abschneiden hätte können wie Alonso."

Der Finne weiß am besten, wo es noch zwickt, und hätte die Probleme lieber heute als morgen behoben: "Wir bekommen ein paar neue Teile, das sollte mir helfen. Das ist jedenfalls der Plan. Die Vorderachse sollte sich besser anfühlen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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